Oberhalb von Riva del Garda befindet sich ein kleines, uriges Dorf, namens Pregasina. Die meisten Mountainbiker, die über die Ponale Straße aufwärtsfahren oder über Ledrosee und den Passo Rochetta abfahren, landen am Panorama Hotel mit seiner tollen Aussicht.
Doch was die wenigsten wissen, weiter oben unweit Malga Palaer geht einer der besten Trails am Gardasee ab. Der Pregasina 422 Trail. Der Trail führt durch ein technisch Anspruchsvolles Gelände, dass dennoch für Jeden etwas bietet. Insgesamt ist es ein mittelschwerer MTB Trail.
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*Coghlans Bärenglocke Glocke
Bitte beachtet auf allen Touren die Trail Rules – Wegeregeln des DIMB. Nur so schaffen wir es, das auch in Zukunft alle Wege für uns Mountain Biker offen bleiben.
Ich starte meine kleine Familienauszeit im Hafen von Riva del Garda. Mein erstes Ziel ist die Ponalestraße. Gemütlich windet sich diese alte Zubringerstraße zum Ledro See, entlang des Gardasees bergauf. Mittlerweile ist die Ponalestraße für die Massen, welche hier in den Sommermonaten nach oben rollen angepasst worden. Viel hat sie dadurch von ihrem alten Fahrspaß der neunziger Jahre eingebüßt. Aber wat mut dat mut.
Mein heutiger ritueller Stop am Ponale Cafe entfällt leider, wegen Saisonende. Sonst lege ich hier immer eine kleine Espresso-Pause ein.
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Nachdem der kleine Stopp nun ausfällt, geht es weiter nach oben Richtung Pregasina. Das dortige Café Panorama lasse ich rechts liegen und halte mich weiter bergauf Richtung Malga Palaer. Kaum habe ich Pregasina verlassen ist es auch schon vorbei mit der Gemütlichkeit.
Mit teils 17 % Steigung windet sich der Weg anspruchsvoll hoch bis zum Malga Palaer. Belohnt wird man dafür am Bocca Larici mit einer grandiosen Aussicht auf den Lago di Garda und die umliegenden Berge wie Monte Baldo, Monte Altissimo, Monte Brione oder den Monte Velo.
Ab dem Malga Palaer schlengt sich der Weg noch für zirka anderthalb Kilometer am Hang entlangt bis man zum unscheinbaren Einstieg des Sentiero 422 gelangt. Wer mag kann aber hier auch weiter links hoch in Richtung Tremalzo oder Passo Nota fahren. Allerdings ist die Strecke bergauf eher nicht so schön zu fahren. Da gibt es andere und schönere Varianten. Aber zurück zu unserem Pregasina Downhill.
Was jetzt folgt, ist für Gardasee Verhältnisse überwiegend entspannt. Betonung liegt auf ÜBERWIEGEND. Schon der Einstieg mit seiner scharfen links Kurve und dem starken Gefälle sind nicht ohne und für mich ein Grund den Trail 10 m weiter unten zu Beginn.
Ab dann ist der Trail gut fahrbar. Ab und zu kommen einige Stellen, an denen ich lieber absteige und ein Stück mein Radel schiebe. Betrachtet man den Trail aber in seiner Gesamtheit, so ist der Pregasina Trail flowig und spaßig.