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Zahlen und Daten können helfen, sich schnell einen kleinen Überblick über eine Stadt zu machen. Nehmt Euch die Zeit für ein paar spannende Eindrücke.
Im Jahre 1996 wurde die komplette Altstadt von Porto in die Liste der UNESCO Weltkulturerben aufgenommen.
Die Fertigstellung des Kloster Mosteiro da Serra do Pilar dauert 72 Jahre.
Im Jahre 1703 Methuen Treaty Vertrag auf portugiesische Weine abgeschlossen. Dieser Regelte Zollvergünstigungen für den Export von Wein nach England.
Mit diesem Vertrag gelang Porto der Durchbruch auf dem Weltmarkt.
Die Autorin J.K. Rowling lebte zwei Jahre in Porto und holte sich hier zahlreiche Inspirationen für Ihren Harry Potter Roman.
Dabei fand sie vor allem gefallen an der Bucherei Livraria Lello, in der R. das Carmelitas 144.
Für die Halle des Hauptbahnhofes wurden rund 20.000 bemalte Fliesen verwendet, welche man in Portugal Azulejos nennt.
Porto ist die zweitgrößte Stadt Portugals.
Hier ein Überblick üb die 5 besten Aussichtspunkte in Porto.
Überblick über die besten Stadtviertel, Hotels, FeWo, Campingplätze und vieles mehr.
Die Geschichte der Stadt reicht bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die Stadt, damals unter römischer Herrschaft, eine wichtige Rolle auf der Haupthandelsroute zwischen Lissabon und Braga spielte.
Zwischen 410 und 584 wurde die Region von den Germanen besetzt, die Porto, damals noch unter dem Namen Braga zur Hauptstadt ernannten.
Die Herrschaft der Germanen hielt allerdings nicht lange und bald wurde die Stadt von den muslimischen Maurern eingenommen.
Im Jahr 868 übernahm Graf Vímara Peres die Macht, der die Grafschaft Portugal gründete, aus der später der Souveräne Staat Portugal entstehen sollte.
Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Ort für den portugiesischen Schiffbau. Damit begann auch die Ära der portugiesischen Entdeckungen.
Um 1700 stellte der Wein bereits einen wichtigen Teil der Wirtschaft dar und trug stark zur Entwicklung von Porto bei. Seine als „Rebelos“-Boote bekannten Boote wurden verwendet, um Weinfässer auf dem Fluss Douro von den Weinbergen des Douro-Tals bis zur Stadt bzw. dem Hafen zu transportieren.
Das 18. und 19. Jahrhundert waren eine Zeit des Wachstums in der Geschichte von Porto, aber auch eine Zeit der Konflikte. Die napoleonischen Armeen fielen 1809 in die Stadt ein und verursachten den Einsturz der Brücke „das barcas“, die unter dem Gewicht der fliehenden Bevölkerung nachgab.
Die Brücke „Ponte das barcas“ war eine der ersten Brücken, die es den Menschen ermöglichte den Fluss Douro zu überqueren.
1891, provozierten die Republikaner einen Aufstand in der Stadt, was im Laufe der Auseinandersetzungen 1910 zur Unabhängigkeit.
Während der Salazar-Diktatur, die bis zur Nelkenrevolution von 1974 andauerte, wurde die Infrastruktur stark verbessert, insbesondere mit dem Bau der Arrábida-Brücke im Jahr 1963.
2001 wurde Porto zusammen mit Rotterdam zur Kulturhauptstadt Europas gewählt. Anlässlich dieses Ereignisses wurde die „ Casa da Música “ gebaut.
Wer ein Wochenende in Porto verbringt, hat zahlreiche Möglichkeiten, Porto zu erkunden – sei es zu Fuß durch die Altstadt oder entlang des Douro-Flusses.
Besonders schön ist ein Spaziergang im Viertel São João do Porto, wo sich während des traditionellen Festes de São João im Juni die ganze Stadt in ein buntes Lichtermeer verwandelt.
In Vila Nova de Gaia, auf der gegenüberliegenden Seite des Douro, befinden sich zahlreiche Portwein Kellereien (do Vinho do Porto). Hier könnt ihr an Führungen teilnehmen und die berühmten Portweine kosten.
Die älteste Portweinkellerei der Stadt ist Kopke, gegründet im Jahr 1638 von der deutschen Familie Köpke. Somit produziert die Firma seit über 380 Jahren einen edlen Portwein, der man unbedingt verköstigen sollte.
Der Bahnhof São Bento (Sao Benedicto) befindet sich am Almeida Garret Square im Zentrum der Stadt. Es ist nicht der Hauptbahnhof von Porto, sondern „nur“ ein wunderschönes neoklassizistisches architektonisches Werk. Besonders die kunstvollen Azulejos (Fliesen) sind ein wundervolles Fotomotiv.
Mit dem Bau wurde 1890 begonnen. Insgesamt wurden über 20.000 bemalte Kacheln im Bahnhof verbaut. Ein Besuch der Vorhalle ist eigentlich ein MUSS bei einem jedem Besuch. Erste Züge fuhren hier ab 1896.
Zwischen der Ponte Luis I und dem Kloster Santa Clara, einem der Juwelen des portugiesischen Barocks, befindet sich der am besten erhaltene Abschnitt der alten mittelalterlichen Stadtmauer.
Die Reste der Stadtmauer können auch mit Kindern erklommen werden. Allerdings muss man schon ein bisschen aufpassen, wo man hintritt.
Wer sich für den Portwein interessiert, muss nach Vila Nova de Gaia, gegenüber der Altstadt. Dazu überquert man die Ponte Dom Luis I.
Hier präsentieren sich zahlreiche Weingüter des Portweins, wie *Cálem, Croft, Graham’s, Sandeman, Taylor’s oder Ferreira.
In der Altstadt gibt es so gut wie keine Kinderspielplätze – eine Erkenntnis, die uns anfangs überrascht hat. Solltet ihr also tatsächlich einen sehen, dann nicht lange drüber nachdenken, sondern die Chance nutzen und den Nachwuchs spielen lassen! Die Auswahl ist wirklich sehr, sehr gering..
Für uns war das eine wichtige Lektion auf unserer Reise mit Kindern. Während wir durch die wunderschönen, aber engen Gassen der Altstadt schlenderten, haben wir vergeblich nach Spielplätzen gesucht. Die historische Stadt ist einfach nicht darauf ausgelegt – hier steht die Bewahrung des kulturellen Erbes im Vordergrund.. Wenn ihr also einen Spielplatz entdeckt, seid ihr fast schon im Glück. Diese Oasen sind selten und entsprechend wertvoll für Familien. Nutzt die Gelegenheit, wenn sich die Möglichkeit ergibt – eure Kinder werden es euch danken, und ihr könnt in aller Ruhe eine Pause machen. Ein Tipp von uns: Plant eure Pausen entsprechend und weicht auf die größeren Parks wie den Jardins do Palácio de Cristal aus, wenn die Kleinen mal wieder Energie loswerden müssen. Oder genießt die Gelegenheit, wenn sich unerwartet ein Spielplatz ergibt – diese Momente sind in Portos Altstadt wirklich besonders!Das Puppenmuseum ist kein reines für Kinder ausgelegtes Museum. Daher ist es auch nur bedingt für Kinder geeignet. Es gibt einen Bereich der sehr nett für Kinder ist, aber auch einen Bereich, der gerade bei jungen Nachwuchs etwas Angst erzeugen kann.
Auf jeden Fall ist es ein winziges Museum, das in nur einer halben Stunde besichtigt werden kann.
Wer nach einem guten Fotomotiv am Meer sucht, der ist am Praia do Senhor da Pedra genau richtig. Hier befindet sich eine kleine Kapelle direkt am Meer.
Der Praia de Matosinhos ist der größte und bekannteste Sandstrand in der Umgebung von Porto, etwa 10 Kilometer nördlich des Stadtzentrums gelegen. Hier findet sich ein feinen, goldenen Sand und eine breite, weitläufige Küstenlinie. Ideal zum Schwimmen oder zum Spazieren gehen.
Wenn ihr nach feinem Sand sucht, dann seid ihr am Praia da Madalena genau richtig. Hier gibt es auch Restaurants und Cafés.
Nicht weit von der historischen Altstadt entfernt befindet sich der Praia de Leça da Palmeira. Auch hier gibt es Restaurnats und Cafés. Richtig cool ist allerdings, das mit Meerwasser gefüllte Schwimmbecken „Piscinas de Marés“.
Großer Strand mit hohem Wellengang, auf jeden Fall sehenswert. Besonders bei stürmischem Wetter könnt ihr hier die imposanten Wellen beobachten. Ein beliebter Ort für Spaziergänge entlang der Douro-Mündung.
Der Flughafen Porto befindet außerhalb der Stadt. Die Flugzeit von Deutschland aus beträgt rund 3 Stunden.
Die Metro ist der schnellste Weg vom Flughafen ins Zentrum. Die Einfache Fahrt kostet 2,60 € (Stand 11/22). Allerdings muss man vor dem eine wiederaufladbare Karte kaufen, welche um die 40 Cent kostet. Mit dieser Karte kann man sich dann das entsprechende Ticket für die Fahrt ins Zentrum kaufen. Benötigt wird die Karte Z4.
* Günstige Flüge findet Ihr bei
5vorFlug
Ab 200,- € und einer Fahrzeit von 45 Stunden ist auch eine Anreise mit dem Bus von Deutschland nach Porto möglich. Bei flixbus muss man nur einmal in Lyon umsteigen.
Das Schienennetz innerhalb von Portugal ist recht günstig und es verbindet alle wichtigen Städte. Es gibt auch Zugverbindungen zwischen Spanien und Porto. So zum Beispiel von Madrid aus. Die Fahrt dauert rund 9 Stunden und kostet ab 45,- € Fahrkarten könnt Ihr hier buchen.
Wer mit dem Auto anreist muss bedenken, das alle Autobahnen in Frankreich, Spanien und auch Portugal Gebührenpflichtig sind. Je nach Strecke und Länge. Die REINE Fahrzeit beträgt rund 25 Stunden.
Ein beliebter Stellplatz ist der „Parque para autocaravanes„, der direkt am größten Stadtpark „Parque da Cidade“liegt und nur eine kurze Fahrt oder Fahrradtour vom Stadtzentrum entfernt ist. Dieser Ort bietet eine ruhige Umgebung und gleichzeitig eine gute Anbindung an die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Rund 7 Kilometer von der Altstadt entfernt befindet sich der Orbitur Campingplatz mit direktem Blick aufs Meer – für uns eine perfekte Lösung, wenn man Städtereise und Camping verbinden möchte. Der Campingplatz ist für einen Stadt-Campingplatz recht gemütlich und preiswert, was ihn besonders für Familien attraktiv macht.
Direkt vor der Tür befindet sich eine Strandpromenade mit Kinderspielplatz – ein echter Pluspunkt für alle, die mit Kindern reisen. Während die Erwachsenen den Meerblick genießen, können sich die Kleinen auf dem Spielplatz austoben. Diese Kombination haben wir als sehr entspannt empfunden.
Mit dem Fahrrad sind es rund 20 Minuten bis zum Altstadthafen an der Ponte Dom Luís I – eine Strecke, die wir gerne zurückgelegt haben. Der Radweg entlang der Küste ist gut ausgebaut und bietet unterwegs schon schöne Ausblicke auf den Atlantik. Für uns war das eine tolle Möglichkeit, die Stadt zu erkunden, ohne im trubeligen Zentrum übernachten zu müssen.
Der Campingplatz bietet eine willkommene Abwechslung zu den oft teuren Hotels in der Innenstadt. Besonders für Familien, die etwas mehr Platz brauchen oder einfach die Natur nicht missen möchten, ist das Orbitur eine echte Alternative.
Ein Tipp von uns: Leiht euch Fahrräder vor Ort oder bringt eigene mit. So seid ihr flexibel und könnt sowohl die Strände als auch die Altstadt bequem erreichen. Und denkt daran, dass Porto hügelig ist – die Rückfahrt vom Hafen zum Campingplatz erfordert dann schon etwas mehr Kraft!
Ausführliche Reisetipps zu Übernachtungen findest Du in unserem Artikel: „Wo übernachten in Porto„. Und wer rechtzeitig dran ist, der kann so manches Hotel günstig buchen oder eine preiswerte Pauschalreise nach Porto unternehmen.
Residencia LIS B&B – 1,6 km vom Zentrum entfernt
Lemago Porto Apartments – direkt im Stadtzentrum
Linha 22 – Bescheidenes und authentisches Gästehaus.
Die beste Reisezeit für einen Besuch von Porto ist von April bis Mitte Oktober. Die Sommer sind recht warm, so das man an den vorgelagerten Stränden von Porto sich gut abkühlen kann.
Für einen reinen Stadtbesuch ist April bis Mai und Ende August bis Mitte Oktober ideal. August und September sind perfekt, um das warme Licht und die entspannte Atmosphäre zu genießen.
Ab November nehmen de Regentage zu. Die Temperaturen können dennoch tagsüber bis zu 20 Grad erreichen.
Porto verfügt über ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz.
Das U-Bahnnetz verfügt über 6 Linien. Um von einem zum anderen Ende zu gelangen ist die U-Bahn die schnellste Variante.
Mit dem Bus kommt man zu dem direkt dorthin, wo sich der Großteil der Sehenswürdigkeiten befindet.
Porto konzentriert die meisten Sehenswürdigkeiten auf die Altstadt. Diese lassen sich sehr gut zu Fuß erkunden. Allerdings ist die Altstadt nicht gerade Behindertengerecht, so das es für Menschen mit Gehbehinderung oder Rollstuhlfahrer holprig wird.
Was das Radfahren betrifft, so gibt es vom Campingplatz bis zur Altstadt einen überwiegend gut ausgebauten Radweg. Die Innenstadt selber ist recht bergig. Es geht steil bergauf und ab. Das ganze auf schmalen Engen Straßen, so das Radfahren hier nur etwas für Enthusiasten ist.
Für Familien raten wir von einer Radtour ab. Dann eher einer geführten Radtour anschließen.
Die Portugiesen sind bekannt für Ihre Café Kultur. Eines dieser besonders hervorzuhebenden Café in Porto ist das Café Majestic, in der Rua Santa Catarina 112. Das Café eröffnete 1921 im Art-Nouveau-Stil, unter dem Namen Café Elite. Jedoch hielten die Künstler und Intellektuelle den Namen für unpassend. Alleine schon durch den Bezug der ausgerufenen Republik Portugal.
Am 2. Dezember 1922 wurde es dann in Café Majestic umbenannt.
1983 wechselte das Café den Besitzer und ging zur Familie Barrias über. In den Folgejahren besuchten immer mehr prominente das Cafe. Darunter auch Joanne K. Rowling, welche hier angeblich das erste Kapitel von Harry Potter geschrieben haben soll.
Seit 1993 steht das Café Majestic unter Denkmalschutz.
Porto verfügt über eine Vielzahl von guten Restaurants und Imbissläden.
Einen guten Imbiss findet Ihr in der Rua do Loureiro 26, bei TGB – The Good Burger – Porto. Hier gibt es gute, preisgünstige Burger. Die Kette betreibt mehrere Geschäfte in Porto.
Wer es etwas nobler, aber immer noch preisgünstig haben möchte, geht über die Straße zu MARIANUS Hamburgueres Artesanais, in der R. das Flores 293.
Hier einige Insidertipps von uns für Euch:
Die Rua Formosa ist eine der charmanten und lebendigen Straßen in Porto, die oft etwas abseits der klassischen Touristenpfade liegt. Hier finden sich zahlreiche interessante Geschäfte wie das A Pérola do Bolhão, einem Mischwarenhändler.
Wenige Hundert Meter davon entfernt befindet sich die Mercado do Bolhão, Markthalle, in der es Obst, Gemüse und einige Leckereien gibt.
Eine weitere wichtige EInkaufstraße ist die Rua de Santa Catarina, die sich im Herzen des historischen Zentrums erstreckt. Die Straße ist nicht nur ein Paradies für Shoppingfans, sondern auch ein kultureller und historischer Schatz Portos.
DuMont direkt Reiseführer Porto: Unsere Empfehlung. Kompakt, mit Cityplan und vielen nützlichen Informationen.
TOP10 Reiseführer Porto: Dieser Reiseführer ist eine interessante Alternative. Behandelt er doch die Top 10 Kirchen oder Top 10 Museen.
Glücksorte in Porto: Fahr hin & werd glücklich: Auf 168 Seiten macht dieser Reiseführer einfach nur Lust auf Porto.
Douro-Tal: Tour mit Weinproben, Mittagessen und Bootsfahrt: Porto ist bekannt als Herkunftsregion des süßen Portweins. Wieso nicht also mal eine Erkundungstour, um mehr über den Wein und sein Anbaugebiet zu erfahren.
Tagestour nach Braga und Guimarães: Ihr habt in Porto bereits alles erkundet? Dann macht doch noch einen Tagesausflug nach Braga und Guimarães. Zwei ebenso schöne Städte in Portugal, die man gesehen haben sollte.
Porto mit dem Fahrrad: Porto ist definitiv keine Fahrrad Stadt. Und dennoch gibt es sie, die geführten Radtouren durch die Stadt. Der Trick – ein E-Bike, um die Steigerung entspannt genießen zu können.
Surfunterricht und Kurse am Strand von Matosinhos, Porto: Wie so einen Städtetrip nicht auch mal anders gestalten. Für Kinder sicher eine gute Abwechslung zum normalen sightseeing.
Motorsegeln und Sightseeing auf dem Douro-Fluss: Erlebt Porto vom Douro-Fluss aus, auf einer kleinen Kreuzfahrt.
Porto verbindet historische Gassen, den Douro, beeindruckende Aussichtspunkte und die Atlantikküste. Mit diesen Tipps kannst du deinen Städtetrip entspannt vorbereiten.
Für einen klassischen Städtetrip eignen sich besonders Frühling und Herbst. Von April bis Juni sowie im September und Oktober sind die Temperaturen meist angenehm und die Stadt oft weniger voll als in den Sommermonaten.
Juni bis September bieten die besten Chancen auf warme und trockene Tage. Im Winter bleibt Porto mild, allerdings musst du häufiger mit Regen rechnen.
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ersten Eindrücke solltest du mindestens drei Übernachtungen einplanen. Vier Tage bieten mehr Zeit für die Altstadt, den Douro, die Portweinkeller und einen Ausflug an die Küste.
Wenn du zusätzlich das Douro-Tal, die Umgebung oder mehrere Museen besuchen möchtest, empfiehlt sich ein Aufenthalt von fünf Tagen oder mehr.
Die Landessprache ist Portugiesisch. In Hotels, Restaurants und an wichtigen Sehenswürdigkeiten wird häufig auch Englisch gesprochen.
Ein paar portugiesische Wörter wie olá (hallo), obrigado (danke) und por favor (bitte) werden gerne gesehen.
Porto liegt am Atlantik und ist für wechselhaftes Wetter bekannt. Packe deshalb am besten Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ein.
Welcher Reiseführer am besten passt, hängt von deiner Reiseart ab. Für einen kurzen Städtetrip eignet sich ein kompakter Cityguide mit Stadtplan, Viertelbeschreibungen und Restauranttipps.
Wenn du Porto mit dem Umland verbinden möchtest, ist ein ausführlicher Portugal-Reiseführer sinnvoll. Ergänzend helfen aktuelle Offline-Karten und individuell zusammengestellte Tagespläne.
Porto kann je nach Reisezeit, Unterkunft und Anspruch unterschiedlich teuer sein. Übernachtungen im Zentrum und Reisen in der Hauptsaison fallen meist deutlich stärker ins Gewicht als öffentliche Verkehrsmittel oder einfache Mahlzeiten.
Plane zusätzlich ein Budget für Eintrittsgelder, Portweinverkostungen, Restaurants und gelegentliche Fahrten mit Taxi oder Fahrdienst ein. Frühzeitiges Buchen kann besonders bei Unterkünften Geld sparen.
Viele Sehenswürdigkeiten im Zentrum lassen sich zu Fuß erreichen. Ribeira, die Altstadt, die Dom-Umgebung und zahlreiche Aussichtspunkte liegen relativ nah beieinander.
Porto ist jedoch hügelig und besitzt viele Kopfsteinpflasterstraßen. Für weitere Strecken oder den Rückweg bergauf sind Metro, Bus, Straßenbahn oder ein Taxi eine sinnvolle Ergänzung.
In Porto kannst du in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften mit Karte bezahlen. Ein kleiner Bargeldbetrag in Euro ist dennoch sinnvoll, zum Beispiel für kleinere Cafés, Märkte, Trinkgeld oder spontane Einkäufe.
Informiere deine Bank vor der Reise über den Aufenthalt und prüfe, ob für Auslandseinsätze oder Abhebungen Gebühren anfallen.
Für viele Erstbesucher ist eine zentrale Unterkunft in oder nahe der Altstadt praktisch. Ribeira liegt direkt am Douro und bietet eine historische Atmosphäre, Restaurants und kurze Wege zu vielen Sehenswürdigkeiten.
Baixa und Aliados eignen sich für Reisende, die zentral wohnen und eine gute Verkehrsanbindung nutzen möchten. Wer es ruhiger mag und Meerblick bevorzugt, kann Foz do Douro in Betracht ziehen.
Unsere Unterkunftstipps findest du hier: Porto-Hoteltipps .
Zu den schönsten Aussichtspunkten gehören Plätze und Terrassen mit Blick auf den Douro, die Altstadt und die Ponte Dom Luís I. Besonders stimmungsvoll ist der Blick bei Sonnenuntergang.
Eine ausführliche Übersicht mit fünf empfehlenswerten Aussichtspunkten findest du in unserem Porto-Aussichtspunkte-Leitfaden .