
Städtetrip nach Danzig: 41 Reisetipps & Sehenswürdigkeiten
Städtereise Danzig Hansestadt an der Ostsee inkl. Tipps für Kinder inkl. GPS Track City Radtour Danzig, eine der schönsten Städte Polens, bietet eine Fülle von
Polen – Das Land im Herzen Europas hält so einige Interessante Ort für Reisefreunde bereit. Egal ob an der Bernsteinküste, im Nationalpark Slowinski, auf der Insel Wollin oder bei einem Städtebesuch von Danzig oder Warschau, an Abwechslung mangelt es Polen nicht.
Polen verbindet Tradition mit Innovation, Geschichte mit Moderne. Wer das Land besucht der findet atemberaubende Nationalparks, malerische Städte, kulinarische Highlights und gastfreundliche Menschen.

Städtereise Danzig Hansestadt an der Ostsee inkl. Tipps für Kinder inkl. GPS Track City Radtour Danzig, eine der schönsten Städte Polens, bietet eine Fülle von
Danzig ist ein wichtiger Hafen an der Ostsee. Die Stadt verfügt über eine Vielzahl an Museen, welche die bewegende Geschichte widerspiegeln.
Elbing (poln. Elbląg) ist die älteste Stadt in der Region Woiwodschaft. Es gibt Denkmäler, eine restaurierte Altstadt und einen Hafen zum Oberländischen Kanal.
Der Oberländische Kanal in der polnischen Region Woiwodschaft Ermland-Masuren, zählt mit zu einem von sieben Wundern in Polen.
Die Marienburg im polnischen Malbork ist die größte Backsteinburg der Welt. Die Burg zählt mit zu den UNESCO Weltkulturerbe.
Haupstadt:
Warschau
Währung:
Zloty
Vorwahl:
+48
Zeitzone:
UTC +1
Kfz-Kennzeichen:
PL
Internet-TLD:
.pl
Polen, wird von sieben Ländern begrenzt. Im Laufe der letzten Jahrhunderte war das Land immer wieder in verschiedene Konflikte verwickelt. Im frühen Mittelalter wurden Polens kleine Fürstentümer von aufeinanderfolgenden Invasionswellen unterworfen, von Deutschen und Balten bis zu Mongolen. Mitte des 16. Jahrhunderts war das vereinte Polen der größte Staat in Europa und vielleicht die mächtigste Nation des Kontinents. Zweieinhalb Jahrhunderte später, während der Teilung Polens (1772–1918) verschwand es und verteilte sich auf die konkurrierenden Reiche Russlands , Preußens und Österreichs.
Die polnische Verfassung von 1791, zählt zu den ältesten in Europa. Polen wurde 1918 als Nation wiederhergestellt, aber von zwei Weltkriegen heimgesucht. Im Laufe des 20. Jahrhunderts litt Polen enorm darunter. Der Zweite Weltkrieg war besonders schädlich, da die historisch starke jüdische Bevölkerung Polens im Holocaust fast vollständig vernichtet wurde.
Mit dem Fall des Dritten Reiches verlor Polen seine Unabhängigkeit wieder und wurde ein kommunistischer Staat, mit starker Abhängigkeit durch die Sowjetunion.
Erst durch den Verfall der Sowjetunion erlangte Polen seine eigene Souveränität Anfang der 1990 Jahr wieder zurück.
Die Geschichte Polens ist geprägt von Blütezeiten und Brüchen. Vom mittelalterlichen Königreich über die Union mit Litauen bis zur Aufteilung zwischen Russland, Preußen und Österreich im 18. Jahrhundert verlor Polen zeitweise ganz seine Staatlichkeit. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte die Unabhängigkeit zurück, doch der Zweite Weltkrieg mit deutscher und sowjetischer Besatzung sowie der Holocaust hinterließen tiefe Wunden, die etwa in Auschwitz-Birkenau und in den Altstädten von Warschau und Danzig bis heute sichtbar sind. Nach Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft leitete die Solidarność-Bewegung um Lech Wałęsa in den 1980er-Jahren den demokratischen Wandel ein; seit 2004 gehört Polen zur EU und hat sich wirtschaftlich stark modernisiert.
Das Klima in Polen ist ähnlich dem Klima in Deutschland. Die beste Zeit für einen Besuch in Polen ist von März bis November. Polen hat ein gemäßigtes Klima, in denen die Sommer meist heiß und verregnet und die Winter kalt sind.
Die Unvorhersehbarkeit des polnischen Wetters ist im Sommer am offensichtlichsten. Zwischen heißen Sonnenstrahlen und steigenden Temperaturen, kommen häufige Regenschauer und schnell aufbrausende Stürme. Der Sommer ist die Hochsaison für den Tourismus in Polen. Ein Besuch in Polen gegen Ende des Sommers ist das ratsamste. Dann nehmen die Besucherzahlen ab und das Wetter wird beständiger
In den Wintermonaten zwischen November und Februar bedeckt Schnee die Berge und die Temperaturen fallen oft unter den Gefrierpunkt. Gerade die historischen Städte, wie Danzig können dann sehr imposant wirken. In den Skigebieten der Karpaten und dem Riesengebirge haben Lifte dann geöffnet und laden Wintersport ein.
In Polen werden wie in Deutschland überwiegend Steckdosen des Typs C und E mit einer Netzspannung von 230 Volt bei 50 Hertz verwendet. Deutsche Schuko-Stecker (Typ F) passen in der Regel problemlos in die polnischen Dosen oder benötigen höchstens in seltenen Fällen einen einfachen Reiseadapter, der aber meist nicht zwingend erforderlich ist. Wer viele Geräte lädt, sollte eher an eine Mehrfachsteckdose denken als an spezielle Adapterlösungen.
Wenn es eine Küche gibt, die dafür bekannt ist, herzhaft zu sein, dann ist es polnisches Essen. Viele polnische Gerichte enthalten Eier, Sahne und Fleisch, was sie sehr sättigend macht.
Hühnchen und Schweinefleisch werden häufig in der polnischen Küche verwendet, sind jedoch nicht immer der zentrale Bestandteil der Mahlzeit. Kohl, Pilze und Kartoffeln gelten in polnischen Küchen als Grundnahrungsmittel.
Das Essen hat viele Einflüsse aus angrenzenden Ländern wie Litauen, Ungarn, Weißrussland, der Ukraine und Deutschland.
Hier eine Übersicht der traditionellsten Gerichte:
Für Fotografen hat Polen enorm viel zu bieten: farbenfrohe Marktplätze, sakrale Architektur, Lost-Places-Ästhetik und weite Naturlandschaften. In öffentlichen Räumen ist Fotografieren grundsätzlich erlaubt, doch wie überall sollten Menschen nur mit Rücksicht auf ihre Privatsphäre abgelichtet werden.
In Kirchen und Museen gelten oft eigene Regeln – manchmal ist Fotografieren ohne Blitz erlaubt, manchmal komplett untersagt oder nur gegen Gebühr; entsprechende Schilder sollte man ernst nehmen. An sensiblen Orten wie Gedenkstätten, militärischen Einrichtungen, Grenzanlagen oder Regierungsgebäuden sind Fotoverbote häufiger, dort empfiehlt sich besondere Zurückhaltung.
Für Drohnenpiloten gelten in Polen die EU-Drohnenverordnung und einige nationale Besonderheiten. Drohnen mit Kamera oder einem Gewicht ab 250 Gramm müssen registriert werden, der Steuernde benötigt einen EU-Drohnenführerschein (meist A1/A3), und eine Haftpflichtversicherung ist dringend empfohlen bzw. für gewerbliche Flüge vorgeschrieben.
Die maximale Flughöhe beträgt 120 Meter, es gilt Sichtflugpflicht, und es müssen klare Mindestabstände zu Personen, Gebäuden und Flugplätzen eingehalten werden. Zusätzlich gibt es Flugverbotszonen, etwa über Flughäfen, Nationalparks, dicht bebauten Stadtgebieten, Grenzregionen – insbesondere im Osten – sowie über militärischen Anlagen; Karten mit No-Fly-Zones sollten vor jedem Flug konsultiert werden.
Die medizinische Versorgung in Polen ist zweigeteilt in einen staatlichen und einen privaten Sektor; in größeren Städten ist die Qualität meist gut, wenn auch die Wartezeiten im öffentlichen System länger sein können. Für Reisende aus der EU gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) in staatlichen Einrichtungen, dennoch lohnt sich eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, um auch private Kliniken und einen eventuellen Rücktransport abzudecken.
Empfohlen wird ein aktueller Standardimpfschutz, insbesondere gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Masern, je nach Reiseprofil können Impfungen gegen FSME oder Hepatitis sinnvoll sein. Trinkwasser ist in vielen Städten grundsätzlich trinkbar, viele Einheimische greifen aber aus Gewohnheit auf abgefülltes Wasser zurück, was sich Reisende abschauen können.
Innerhalb Polens profitieren Reisende von einem dichten Bahnnetz, das vor allem große Städte wie Warschau, Krakau, Breslau, Danzig, Posen oder Lodz zuverlässig miteinander verbindet. Schnellzüge (IC, EIC, EIP) sind komfortabel, vergleichsweise günstig und eignen sich gut für längere Distanzen, während regionale Züge und Busse kleinere Orte erschließen.
In Städten kommen moderne Straßenbahnen, Busse und oft gut ausgebaute Radwege hinzu; Tickets sind meist günstig und können häufig kontaktlos oder per App bezahlt werden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, erlebt zwar maximale Flexibilität, sollte aber Mautstrecken, unterschiedliche Parkplatzregeln und teils sehr dichten Verkehr rund um Metropolen einplanen.
Die zentrale Notrufnummer in Polen lautet 112 und ist für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rund um die Uhr erreichbar, meist auch mit englischsprachigem Personal. In touristischen Regionen und größeren Städten ist die Polizeipräsenz sichtbar, und Beamte gelten in der Regel als hilfsbereit, auch wenn Fremdsprachenkenntnisse variieren.
Bei Verlust von Ausweisdokumenten oder ernsten Problemen können sich deutsche, österreichische oder schweizerische Staatsbürger an ihre jeweilige Botschaft oder Konsulate wenden, die in Warschau und anderen Städten vertreten sind. Es lohnt sich, diese Kontaktdaten vorab zu speichern und zusätzlich offline verfügbar zu halten.
Für Familien eignet sich Polen hervorragend, weil Natur, Stadtleben und viele kinderfreundliche Attraktionen nah beieinander liegen. In Städten wie Krakau, Breslau oder Danzig machen autofreie Altstädte, Parks, Spielplätze und Eisdielen das Unterwegssein mit Kindern stressfreier. Die Ostseeküste bietet breite Sandstrände, flaches Wasser und familienorientierte Unterkünfte, während Seen und Berge Raum zum Paddeln, Wandern und Radfahren schaffen.
Viele Restaurants sind auf Familien eingestellt, bieten Hochstühle, Kinderportionen und oft kleine Spielecken; gleichzeitig sind die Kosten für Eintritte und Essen im Vergleich zu Westeuropa meist moderat, was längere Reisen erleichtert.
Polen ist mehrheitlich römisch-katholisch geprägt, und die Kirche spielt gesellschaftlich bis heute eine sichtbarere Rolle als in vielen westeuropäischen Ländern. Kirchen, Klöster und Wallfahrtsorte wie Tschenstochau gehören zu den festen Bestandteilen des kulturellen Erbes, werden aber gleichermaßen von Gläubigen und kulturinteressierten Reisenden besucht.
Gleichzeitig wächst vor allem in größeren Städten der Anteil säkularer und religiös vielfältiger Bevölkerung, sodass sich traditionelle Werte und moderne Lebensstile nebeneinander entwickeln. Besucher sollten religiöse Orte mit Respekt betreten, Schultern und Knie bedecken und Fotoverbote beachten.
Insgesamt gilt Polen als sicheres Reiseland, in dem die Kriminalitätsrate im europäischen Vergleich eher niedrig ist. In touristischen Zentren, Bahnhöfen und öffentlichen Verkehrsmitteln kann es wie überall zu Taschendiebstählen kommen, weshalb übliche Vorsicht beim Umgang mit Wertsachen angebracht ist.
Politische Demonstrationen oder Fußballspiele können punktuell angespannt sein und sollten eher gemieden werden, wenn man nicht gezielt daran teilnehmen möchte. An der Grenze zu Belarus und in Teilen der Grenzregionen bestehen erhöhte Sicherheits- und Migrationskontrollen, die für normale Touristinnen und Touristen im Landesinneren jedoch meist kaum spürbar sind.
Der Tourismus in Polen hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt, insbesondere Städtetrips nach Krakau, Warschau, Breslau und Danzig erleben einen regelrechten Boom. Viele restaurierte Altstädte, die auf der UNESCO-Welterbeliste stehen, ziehen Kulturreisende ebenso an wie Erinnerungsorte des Zweiten Weltkriegs und der kommunistischen Ära.
Parallel dazu entdeckt ein wachsendes Publikum die Natur: Wandern in der Tatra, Segeln in Masuren, Kuraufenthalte in historischen Badeorten oder Radreisen entlang der Ostsee. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird von vielen Reisenden als sehr gut beschrieben, sodass Polen insbesondere für längere Rundreisen eine attraktive Option ist.
Die Bandbreite an Unterkünften reicht von einfachen Gästehäusern und Hostels über Mittelklassehotels bis zu Boutique- und Wellnesshotels, sodass sich für nahezu jedes Budget etwas findet. In großen Städten sind die Preise in den letzten Jahren gestiegen, liegen aber im Schnitt weiterhin unter denen vieler westeuropäischer Metropolen: Mittelklassehotels sind häufig deutlich günstiger als in Deutschland oder Österreich, besonders außerhalb der Hochsaison.
In kleineren Orten, an Seen oder in den Bergen ist das Preisniveau meist nochmals niedriger, und private Zimmer oder Agrotourismus-Höfe bieten authentische und kostengünstige Alternativen. Wer zur Ferienzeit oder zu großen Events – etwa Weihnachten in Krakau oder zur Hochsaison an der Ostsee – reist, sollte dennoch frühzeitig buchen.
Einige der schönsten Erlebnisse in Polen liegen abseits der großen Touristenmagnete. Wer Zeit mitbringt, kann etwa die weniger bekannten Städte wie Lublin, Toruń oder Rzeszów entdecken, die mit mittelalterlichen Kernen, lebendigen Marktplätzen und studentischer Atmosphäre überraschen. In vielen Bars und Cafés ist es üblich, regionale Craft-Biere oder traditionelle Tinkturen wie Wodka mit Kräutern zu probieren, wobei Maßhalten und ein sicherer Heimweg selbstverständlich sein sollten.
Sprachlich kommen Reisende in touristischen Regionen mit Englisch meist gut zurecht, ein paar polnische Worte wie „Dzień dobry“ (Guten Tag) oder „Dziękuję“ (Danke) öffnen aber sofort Türen und Herzen. Und nicht zuletzt lohnt sich ein Blick in lokale Kulturkalender: Stadtfeste, Film- und Musikfestivals oder Weihnachtsmärkte geben einen intensiven Einblick in das moderne Polen, das weit mehr ist als seine historische Last.