Auf unserer einjährigen Elternzeit Reise kamen wir nach gut 5 Monaten in Paris an. Noch nie zuvor waren wir in Paris gewesen. Die französische Hauptstadt stand von Anfang an auf unserer To-See-Liste bei der Reiseplanung des Roadtrips.
Bevor wir unseren Roadtrip in die Normandie weiterführen, legen wir nun in Paris einen Stopp ein, um die Stadt der Lichter zu erkunden. Doch unser Budget ist begrenzt. Hauptstädte wie Stockholm, Oslo oder Tallinn liegen bereits hinter uns. Lissabon noch vor uns. Es heißt also Geld sparen während der Städtereise nach Paris.
Wie Ihr Euren Geldbeutel schont, zeigen wir Euch in diesem Blogbeitrag, der auch so manche Geheimtipps bereithält.
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Aktualisiert am 10.03.2026
Ob Metro, Bus, Zug oder der Transfer Flughafen Charles de Gaulle. Hier findet ihr alle wichtigen Informationen.
38 Tipps Familien Städtetrip nach Paris. Kinderfreundliche Sehenswürdigkeiten, Museen und Spielplätze. Hier findet Ihr auch ein Übersicht zu kinderfreundlichen Aktivitäten in Paris.
Über 48 Reisetipps rund um Paris.
Ob Hotels, FeWos, Apartments oder Campingplätze. Hier findet jeder seine entsprechende Unterkunft oder Stadtviertel.
Die 13 besten Aktivitäten & Touren in Paris
Ob Hop-On Hop-Off Busse, Surfhallen, Badespaß oder Helicopter Rundflüge. Paris hat so einiges, neben der normalen Sightseeing zu bieten.
Egal ob Stockholm, Riga, Lissabon, Barcelona oder Amsterdam, reine Städtetrips sind kein Preiswertes vergnügen. Einer der teuersten Parts ist bei einem Citytrip die Anreise. Hier sind die Kosten Fix und unabhängig von der Aufenthaltsdauer.
In unserem Punkt war daher die Anreise recht günstig, da wir sowieso auf einem Roadtrip durch Europa waren. Ratsam ist aus unserer Sicht bei einem Städtebesuch immer, diesen mit einem Urlaub in der Region zu verbinden. Dies wäre zum Beispiel in Paris zu einem Roadtrip durch die Normandie oder einem Roadtrip durch die Bretagne zu starten.
In der Stadt der Lichter ein paar Tage zu verbringen und dann durch die einzelnen Regionen zu ziehen. Wer rechtzeitig einen Flug bucht und dabei Ankunft und Abflug von ein und derselben Stadt plant, der kann hier schon die ersten Kosten drücken. Noch günstiger reist man an die Seine-Metropole mit der Bahn. Günstig gebucht zum Beispiel über FlixTrain.
Eine weitere Variante um ordentlich Geld zu sparen ist der Paris City Pass. Mit diesem bekommt ihr Rabatte oder weitere kostenlose Einläße zu Museen. Der Pass gibt es leider nur ab 2 Tagen für 139,90,-€ Erwachsene/ 59,90 € Kinder von 2 bis 17 Jahren.
Die Summe an sich klingt estmal hoch, ist aber bei genauer Betrachtung ein absolutes Schnäppchen. Wenn man sich den einen guten Tagesplan zusammen setzt. Der große Vorteil ist, das ihr freien Eintritt in über 50 Museen und Denkmäler in der Stadt habt. Des Weiteren sind die Hop-on-Hop-off-Bustour im Pass enthalten.
Wer nur Museen (franz. musée) in Paris besuchen möchte, greift am besten zum Paris Museum Pass, den es für 2,4 und 6 Tage gibt. Den Pass gibt es ab 90,- € pro Person für Erwachsene. Wir haben für unseren kurzen Aufenthalt die Varianten des Paris City Passes genutzt, da wir Paris mit Fahrrad erkundeten.
Wer bei den Museen in Paris noch weiter sparen möchte, kann hier zum Beispiel folgende Museen kostenlos besuchen. Diese wären zum Beispiel:
Jeden ersten Sonntag im Monat bieten zahlreiche Museen Kostenlose Eintrittsmöglichkeiten in ganz Paris an. Museen mit kostenlosem Eintritt am ersten Sonntag des Monats:
Zusätzlich gibt es einige andere Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls an diesem Tag kostenlos sind, wie das Rodin Museum (nur von Oktober bis März), das Pantheon, die Conciergerie und die Sainte-Chapelle während der Wintermonate.Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, ob eine Reservierung erforderlich ist, da die Nachfrage an diesen Tagen hoch sein kann.
Essen ist in Paris einer der größten Kostenblöcke – und gleichzeitig die schönste Art, Geld sinnvoll auszugeben.
Selbstversorgung ist natürlich immer die kostengünstigte Variante. Günstig im Supermarkt eingekauft und die Baguettes selber belegt. Bei uns meist in der Variante, Käse, Salami, Gurke und Paprika. Dazu ein Mineralwasser oder gekochten Tee. Wenn es ganz günstig sein soll, dann auch gerne noch mit einer Thermoskanne Kaffee im Gepäck.
Eine weitere günstige Variante sind die Mittagstische in manchen Restaurants.Eine weitere günstige Variante sind die Mittagstische in manchen Restaurants. Es gibt in Paris viele Restaurnats dien günstige Mittagsmenüs anbieten, oft mit einem Hauptgericht und Dessert für unter 10 – 20 €.
Und wenn ihr schon was zu trinken bestellen wollt, dann nehmt am besten eine „Karaffe Wasser“. Meist ist es dann kostenloses Leitungswasser.
Vermeidet Touristenrestaurants in direkter Nähe von Eiffelturm, Champs-Élysées oder Notre-Dame.
Auch Streefood kann recht günstig sein. In Vierteln wie Marais gibt es Crêpes oder Falafel bereits schon ab 4,- €.
Ja manchmal kann es schon spannend sein. Aber in Paris gibt es Cafés und Restaurnats, da kostet der Kaffee am Thresen weniger, als wenn man an einem Tisch Platz nimmt. Der Preis des Kaffees hängt also vom Konsumort ab. Generell ist der Kaffee am günstigsten, wenn man ihn an der Theke trinkt. Diese Preisstaffelung funktioniert wie folgt:
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Regelung nicht für alle Restaurants gilt, aber in vielen Pariser Cafés und Restaurants existiert. Um sicher zu gehen, empfiehlt es sich, entweder nachzufragen oder die Speisekarte genau zu studieren.
Folgende Cafés haben diese Regelung:
Eine weitere Möglichkeit beim Essen Geld zu sparen ist die Food App The Fork. Hier gibt es Angebot mit Nachlässen von bis zu 50% .
Wenn Ihr noch meinen Empfehlungscode „85018E1F“ eingebt, bekommt ihr 20,- € Rabatt.
Zu guter letzt noch die Empfehlung der Apps der einschlägigen Fastfood Ketten. Hiermit bekommt ihr auch zusätzliche Angebote, bei denen sich Geld sparen läßt. Das dies nichts mit französische Küche zu tun, wißt ihr ja selber.
Bäckereien und einfache Bistros sind perfekte Adressen für Sandwiches, Quiches und süße Teilchen, die sich wunderbar für ein Picknick eignen.
In einer teuren Stadt summieren sich gerade die Kleinigkeiten. Trinkwasser müsst ihr in Paris nicht ständig in Flaschen kaufen: Überall in der Stadt findet ihr öffentliche Trinkbrunnen, teilweise sogar mit Sprudel. Eine wiederbefüllbare Flasche spart täglich bares Geld.
Snacks und kleine Einkäufe erledigt ihr am besten im Supermarkt oder auf Wochenmärkten. Hier sind Obst, Gebäck und Käse deutlich günstiger als im Café oder Kiosk.
Für uns war die günstigeste Variante der Campingplatz im Zentrum der Seine-Metropole mit 50,- € pro Tag für drei Personen. Das eigenen Wohnmobil hatten wir ja dabei.
Der Campingplatz in Paris bietet auch Hütten oder fest installierte Zelte an, welche sich aber nur lohnen, wenn man mindestens zu viert anreist. Mindest Buchung ab 2 Tage, für Zelt im Frühjahr dann 218,- € für 2 Tag. Hütten ab 322,- € (Stand 09/24).
Wer sonst günstige Übwernachtungsmöglichkeiten sucht, der schaut am besten in unserem Blogbeitrag „Wo übernachten in Paris„. Dort haben wir die wichtigsten Stadtviertel und entsprechenden Hotels, FeWos usw. zusammengetragen.
Gerade bei Sehenswürdigkeiten in Paris läßt sich auch so einiges an Geld sparen. Zum einen mit der Paris: Essential City Card, in der ein Ermässigter Eintritt fürs Louvre oder den Eiffelturm enthalten sind, oder mit dem besagten Pariser City Pass.
Aber auch hier läßt sich noch weiter Geld sparen. In dem man zum Beispiel Sehenswürdigkeiten besucht, die von Hause aus kostenlos sind. Hierzu zählt zum Beispiel:
In Paris gibt es unzählige Stadtführungen bei denen die Möglichkeit gibt Geld einzusparen. Bei den meisten Führungen gilt das Prinzip „Zahl-was-du-willst“. Am Ende der Führung freut sich der Guide somit über eine Spende.
Wie bereits erwähnt gibt es in Paris super Aussichtsplattformen wie den Arc de Triomf, den Eiffelturm oder die Tour Montparnasse .
Doch Paris bietet noch weitere Ausssichtsplattformen an. Hier eine kleine Übersicht:
Das im Jugendstil erbaut Luxus Kaufhaus „Galeries Lafayette“ bietet in der oberen Etage eine beeindruckende Glaskuppel. Hier gibt es einen kostenlosen Panoramaausblick auf Paris.
Das Künstlerviertel Montmartres befindet sich auf einem kleinen Hügel, auf des Gipfel sich die Basilika Sacré-Cœur. Alleine schon wegen der Basilika lohnt es sich, den kleine Aufstieg in Angriff zu nehmen.
Im Osten von Paris befindet sich das Stadtviertel Belleville. Das Viertel liegt wie Montmartre auch, auf einem Hügel, von dessen Gipfel sich ein toller Ausblick auf die Stadt ergibt.
Familien mit Kindern können ordentlich sparen, wenn sie Spielplätze, Parks und freie Sehenswürdigkeiten bewusst einplanen. Viele der typischen Paris-Erlebnisse – Karussells, Bootschauen an der Seine, Straßenkünstler auf Montmartre – sind kostenlos oder kosten nur wenige Euro. Kinderermäßigungen gibt es bei vielen Museen, Attraktionen und im ÖPNV.
Paare, die „romantisches Paris“ erleben wollen, müssen nicht in die teuersten Restaurants gehen. Ein Sonnenuntergang an der Seine, auf einer Brücke oder mit Blick auf den beleuchteten Eiffelturm ist gratis. Statt einer kostspieligen Dinner-Cruise auf der Seine reicht oft eine einfache Bootsfahrt mit Getränk, ergänzt um ein günstigeres Abendessen an Land.
Hier ein paar kostenlose, typische Paris-Erlebnisse, die sich gut für Familien eignen:
Spazieren an der Seine (Berges de Seine) mit Blick auf Eiffelturm, Brücken und Boote.
Bummeln durch Montmartre und zur Basilika Sacré-Cœur, inklusive gratis Aussicht über die Stadt.
Spielen und Picknicken in großen Parks wie Jardin des Tuileries, Jardin du Luxembourg oder Parc des Buttes-Chaumont.
Die Glaspyramide und den Hof des Louvre von außen anschauen – komplett kostenlos und sehr eindrucksvoll.
Straßenkünstler und Musiker auf Plätzen wie Place du Tertre (Montmartre) oder an der Seine beobachten.
Die Öffentlichen Verkehrsmittel in Paris, allen voran die Pariser Metro sind recht günstige Transportmöglichkeiten, wenn man nicht mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte.
Kinder unter 10 Jahren fahren zum halben Preis, während Kinder unter 4 Jahren kostenlos reisen.
Auch bei den Tickets könnt Ihr viel Geld sparen, wen ihr Euch vorab überlegt, was ihr genau braucht. Mit dem Paris Visite Pass, könnt Ihr euch unbegrenzte Fortbewegung.
Weitere Optionen sind:
Wie bereits erwähnt haben wir Paris mit dem Fahrrad erkundet, da es für uns, als Fahrrad Freunde, das perfekte Transportmittel, während unseres Aufenthaltes in Paris war. Wir aren flexibel und schnell Mobil.
Wer also Fit ist, der kann sich auch in einem der zahlreichen Fahrradverleih Stationen ein Bike für den Tag mieten.
Das öffentliche Verleihsystem heißt Vélib. Hier gibt es über 1250 Stationen, an denen man sich ein Rad spontan nehmen kann. Es ermöglicht die einfache Ausleihe und Rückgabe von Fahrrädern an verschiedenen Standorten. Um ein Vélib-Fahrrad zu mieten, benötigt ihr lediglich eine Bankkarte. Der Nachteil ist, das es hier nur Standardgrößen gibt.
Hier findet Ihr eine weitere Routen Idee.
Der Vorteil von einem spezielisierten Fahrradverleih ist, das hier auch meist geführte Radtouren in Paris angeboten werden. Hier ein kleiner Überblick von Verleihstationen.
Ein weitere Tipp ist der Besuch von Paris in der Nebensaison (November bis März). In diesem Zeitraum sind die Flüge nach Paris und die Unterkünfte in der Stadt günstiger. Viele Sehenswürdigkeiten Hot Spots sind weniger überlaufen. Auch wer früher plant und bucht, bekommt in der Regel die besseren Preise. Planung ist also alles.
Paris wird immer den Ruf einer teuren Metropole behalten, doch mit der richtigen Strategie lässt sich die Stadt auch mit begrenztem Budget intensiv erleben. Wer flexibel bei der Reisezeit ist, Pässe und Tickets clever auswählt, mittags statt abends essen geht und bewusst kostenlose oder günstige Alternativen wählt, kann viel sehen, viel genießen – und trotzdem die Reisekasse schonen. So wird Paris nicht zum Luxusprojekt, sondern zu einer Stadt, die auch für preisbewusste Reisende offensteht.
Wer weitere Spartipps für den Städtetrip nach Paris hat – gerne bei uns melden.