Amsterdam ist eines der meistbesuchten Reiseziele, wenn es darum geht, europäische Hauptstädte zu entdecken. Diese mythische Stadt empfängt jedes Jahr Millionen von Touristen, die ihre malerischen Straßen und schönen Kanäle erkunden möchten.
In dieser multikulturellen Stadt gibt es eines der besten Radwegenetze der Welt. Es lohnt sich daher, Amsterdam auch aus dem Sattel heraus zu erkunden.
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Aktualisiert am 13.02.2026
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Einwohner:
900.000
Region:
Noord-Holland
Touri-Info:
Wieviel Zeit einplanen:
Kurztrip 2 Tage
perfekt: 2 – 4Tage
Einwohner:
900.000
Region:
Noord-Holland
Touri-Info:
Aufenthaltsdauer:
Kurztrip 2 Tage
perfekt: 2 – 4Tage
Eine Städtereise nach Amsterdam bietet zahlreiche Gründe, die bekannteste Stadt Hollands zu erkunden. Hier sind einige der besten Gründe:
Im zwölften Jahrhundert gab der Bau eines Deiches (Damm) an der Amstel der dort angesiedelten Stadt ihren Namen: Amsteldam.
1358 war es Teil der Hanse und wurde als Handelszentrum in Nordeuropa bekannt .
Amsterdam spezialisierte sich auf den Handel mit Getreide, Gewürze und Waffen.
1578 trat Amsterdam dem Krieg gegen Spanien bei. Ursachen der Revolte gegen die spanischen Truppen waren der Kampf für Religionsfreiheit, die Verteidigung der Privilegien der Oberschicht und der wachsende Nationalismus; verbunden mit dem Unbehagen über neue Steuern. Der Krieg sollte 80 Jahre dauern.
1609 wurde die Bank von Amsterdam in Anlehnung an die Bank von Venedig gegründet, eine grundlegende Tatsache für die Entwicklung des Handels in der Stadt. Die Gründung der Bank führte im Verlauf dazu, das Amsterdam zu einem der wichtigsten Finanzzentren in Europa aufstieg.
1632 wurde die Amsterdamer Universität gegründet.
Zwischen 1652 und 1674 war Amsterdam in weitere drei Kriege zwischen England und den Niederlande verwickelt. Dabei ging es um die Verteidigung der eigenen wirtschaftlichen Interessen im Überseehandel.
1810 fiel Napoleon in die Niederlande ein.
Nach der Niederlage der französischen Truppen schuf der Wiener Kongress von 1815 das neue Vereinigte Königreich der Niederlande, das Belgien und Luxemburg umfasste. Amsterdam blieb die Hauptstadt des neuen Landes.
Das Goldene Zeitalter begann für Amsterdam aber erst im 19 Jahrhundert. Es ging Hand in Hand mit der industriellen Revolution. Dieser Reichtum führte zum bau mehrerer Museen, Kanälen und zum Bau des Bahnhofs.
Während des Ersten Weltkriegs blieben die Niederlande neutral.
Im zweiten Weltkrieg gelang dies nicht. Nazi Deutschland besetzte die Niederlande und deportierte mehr als 100.000 Juden. Eines der Opfer der Besatzung war die berühmte Anne Frank.
Heute ist Amsterdam das intellektuelle Zentrum der Niederlande.
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Auch sollte alle Museen, welche besucht werden wollen, rechtzeitig vorab gebucht werden. Die Stadt ist mittlerweile so voll an Touristen, das man nur selten bis gar nicht, eine Eintrittskarte spontan bekommt.
Der Königspalast (Paleis op de Dam) und die angrenzende Plaza de las Damas befinden sich im Zentrum von Amsterdam.
Erbaut wurde der Palast von 1648 bis 1665. Erbaut wurde der Palast nach Entwürfen des Architekten Jacob van Campen. Es diente damals erst als Rathaus, bis es dann im Jahre 1808 der königliche Palast wurde.
Der Wasserreichtum in Amsterdam überrascht jeden. Die Stadt verdankt ihren zweiten Namen Venedig des Nordens der großen Anzahl von Kanälen. 165 Grachten zählt Amsterdam genau.
Singel, Heren-, Keizer- und Prinzengracht gelten als Hauptkanäle. In der Umgebung des Hauptbahnhofs und der Damrak-Straße gibt es viele Agenturen, welche Grachtenfahrten anbieten
Was wäre ein Besuch Amsterdams ohne das Museum für Vincent van Gogh. Der einzigartige Maler wurde am 30. März 1853 in Groot-Zundert, Niederlande geboren.
Bis zu seinem frühen Tod 1890 malte Van Gogh mehr als 900 Gemälde und über 1000 Zeichnungen. Davon entstanden die meisten in den letzten 10 Lebensjahres des Künstlers.
Das Museum widmet sich der Person Van Gogh und zeigt einiger seiner Bilder.
Für uns eines der wichtigsten Museen in Amsterdam. Das Anne-Frank-Haus widmet sich ganz der Geschichte von Anne Frank. Das Haus besteht seid 1960. Es ist genau das Haus, in welchem sich Anne Frank und ihre Familie, zwei Jahre vor den Nazis versteckt gehalten hat.
Tickets gibt es nur über die Webseite des Anne-Frank-Haus.
Ein postindustrieller Geheimtipp ist De Ceuvel in Buiksloterham. Auf einem ehemaligen Schiffsabwrackgelände entstand hier ein Ökodorf aus umgebauten Hausbooten, die nun Cafés, Büros und Kunstwerkstätten beherbergen. Der gewundene Steg aus recycelten Materialien verbindet die Boote und führt durch ein Biotop mit phytoremediierenden Pflanzen, die den verseuchten Boden entgiften
Das Rijksmuseum ist das niederländische Nationalmuseum. Es befindet sich unweit vom Van Gogh Museum.
Das Museum zeigt eine Mischung aus bekannten niederländischen Künstlern. Hier braucht man definitiv Zeit für!
Das Heineken Experience befindet sich in der Brauerei von Heineken. Hier erfahrt ihr mehr über die Geschichte einer der weltgrößten Brauereien und über die Braukunst an sich.
Der Vondelpark ist einer der größten Parks in Amsterdam. Hier gibt es Teiche, Statuen, Springbrunnen, einen Rosengarten und vieles vieles mehr. Der Eintritt ist kostenlos.
Im westlichen Teil von Amsterdam befindet sich das typische Arbeiterviertel Jordaan. Das Viertel wurde im 17. Jahrhundert erbaut.
Heute zählt es mit zu den etwas wohlhabenden Wohngebieten. Arbeiter gibt es hier längst nicht mehr.
Wer klassische Musik mag, der muss ins Concertgebouw. Hier gibt es einen der besten akustischen Konzertsäle der Welt.
Mitten im Rotlichtviertel De Wallen verbirgt sich eine der außergewöhnlichsten Kirchen Amsterdams. Hinter der Fassade des Grachtenhauses Oudezijds Voorburgwal 38 führt eine steile Treppe zur Dachbodenkirche aus dem 17. Jahrhundert.
Katholiken nutzten den versteckten Raum, um trotz calvinistischer Verbote Messen zu feiern. Die prunkvolle Barockausstattung mit vergoldeten Engeln und gemalten Deckenfreskos kontrastiert surreal mit den rot beleuchteten Schaufenstern der Umgebung
Die meisten Fasseden in diesem mittelalterlichen Hof stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der Hof ist eine Oase der Ruhe, in mitten einer pulsierende Stadt. Eintritt ist kostenlos. Um Ruhe wird gebeten!
Das A’DAM Lookout ist eine 360 Grad Aussichtsplattform, mit wohl einem der schönsten Aussichten auf Amsterdam. Wer Schwindelfrei ist, kann hier oben in der Edge Swing, einer überdimensionalen Schauckel, ein paar Schwünge riskieren.
Direkt im Flughafengebäude von Schiphol befindet sich ein wunderbarer Kinderspielplatz. Der Spielplatz heißt Kinderwald und umfasst mehrere interessante Attraktionen für Kinder jeden Alters. Es gibt auch einen speziellen Bereich für Reisende mit Kindern am Flughafen, wo Besucher essen und sich umziehen können.
Das NEMO ist ein Science Center in der Nähe des Hauptbahnhofs. Der Hauptzweck dieses interessanten und ungewöhnlichen Ortes ist es, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass Wissenschaft sehr unterhaltsam und faszinierend sein kann. Besucher des Museums können zahlreiche interessante Tests miterleben und sogar daran teilnehmen.
Der Zoo ist einer der größten und ältesten in ganz Europa. Noch 1838 gegründet, nimmt der Zoo heute ein großes Territorium ein und zeichnet sich durch seine schöne Gestaltung aus.
Der Zoo ist Heimat von über 700 tierischen Exemplaren.
Der Efteling Park ist nach wie vor einer der beliebtesten Ausflugsziele der Amsterdamer. Rund 100 Kilometer südlich von Amsterdam gelegen bietet der Park heute alles was es braucht, um einen entspannten Tag mit der Familie zu verbringen.
Es gibt gemütliche Lebkuchenhäuser, singende Pilze und viele andere interessante Spielplätze, die Kinder in Erstaunen versetzen und unterhalten werden.
Das Amsterdam Tropenmuseum ist ein weiterer wunderbarer und ungewöhnlicher Ort, der sich perfekt für einen Familientag eignet. Dieses Museum befindet sich in einem der schönsten historischen Gebäude Amsterdams. Es ist eines der größten Museen in Amsterdam.
Was wäre Holland ohne seine Blumen? Wer eine Abwechslung vom normalen Städtetrip sucht und etwas von der Tradition der Holländer erfahren möchte, der besucht den schwimmenden Blumenmarkt in Amsterdam. Seit seiner Gründung im Jahr 1862 hat sich dieser einzigartige schwimmende Markt am Singel-Kanal zu einem unverzichtbaren Anlaufpunkt für Touristen und Blumenenthusiasten entwickelt.
Mit seinen historischen Wurzeln, der farbenfrohen Pracht und der innovativen Nutzung der Amsterdamer Grachten verkörpert der Bloemenmarkt nicht nur die Liebe der Niederländer zu Blumen, sondern auch ihre Fähigkeit, Tradition und Modernität zu verbinden.
Die Anreise per Flieger erfolgt über den Airport Schipol. Amsterdam wird von allen größeren europäischen Flughafen direkt angeflogen.
Von Deutschland verkehren täglich Züge nach Amsterdam. Die Fahrt von Berlin nach Amsterdam dauert rund 6 Stunden. Fast alle Züge aus dem europäischen Ausland kommen am Bahnhof Amsterdam Centraal an. Alleine das Gebäude des Bahnhofs, das am 15. Oktober 1889 eröffnet wurde, zeigt die holländische Ingenieurskunst.
Vom Rheinland bis nach Amsterdam sind es gerade mal 3 Stunden.
Allerdings ist zu beachten, das das Parken in der Innenstadt von Amsterdam recht problematisch ist.
Hinweis für Autofahrer
Es empfiehlt sich, außerhalb der Stadt zu parken. Wer auf einem Park and Ride Parkplatz parkt, kann die Öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen!
Direkt in Amsterdam gibt es keinen Wohnmobilstellplatz. HIer eine kleine Auswahl von Stellplätzen in der UMgebung:
Amsterdam verfügt über einige Campingplätze, welche in den einschlägigen Apps angezeigt werden.
Mini Camping ‚t Uilenstekkie, Adresse: Termietergouw 1, 1027 AD Amsterdam
Mehr zum Thema Hotels, FeWos oder Apartments, findet Ihr in unserem Blogbeitrag „Wo übernachten in Amsterdam„. Hier findet Ihr alle Infos für die perfekte Unterkunft in Amsterdam. Egal ob im Grachtengürtel oder ein Boutique Hotel. Alles nach Stadtvierteln sortiert.
Amsterdam kann das gesamte Jahr über gut besucht werden. Empfehlenswert sind allerdings die Monate von Mai bis Ende September. Dann spielt sich viel in Amsterdam draußen ab.
Es ist sicherlich kein Geheimnis mehr, das es sich in Amsterdam lohnt aufs Fahrrad zu steigen. Das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut. Allerdings empfiehlt es sich, einen Helm mitzunehmen.
Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind preiswert und gut ausgebaut. Mehr zum ÖVB findet Ihr unter gvb.nl oder direkt zu den Online Tickets.
Amsterdam bietet mehr als die nur die weltberühmten Stroopwafels und Bitterballen, die man sowieso bei einem jedem Städtetrip in die Stadt der Grachten probieren sollte. Hier zeigen wir Euch einige versteckte Cafés und Restaurants, die sowohl lokale Traditionen bewahren als auch kulinarische Innovationen vorweisen.
Restaurant Daalder: In einem ehemaligen Schulgebäude serviert der Sternekoch Dennis Huwaë holländische, wie Zandkreek-Moscheln in Schokoladen-Schaum und das Kalbsfilet mit fermentierten Schwarzwurzeln. Der gute Geschmack hat hier seinen Fairen Preis.
The Avocado Show: Hier dreht sich alles um Avocado. Pommes, Burger, alles kein Problem. Wer offen für was neues ist, der wird hier sein Top kulnarisches Highlight erfahren.
Lokaal ‚t Loosje: Das Café liegt in der Nes-Straße. Eröffnet 1880, hat es sich bis heute die Tradition eines Karamell-Kaffees, dem Hopje bewahrt.
Café de Prins: Das 1984 in der Prinsengracht 124 eröffnete Café serviert hier neben klassischen Bitterballen, indonesische Satay-Spieße. Hier kann man also in die Zeit der niederländischen Kolonialgeschichte eintauchen.
In weiten Gebieten der Altstadt ist das trinken von Alkohol im öffentlichen Raum untersagt. Wer dagegen verstößt, muss mit 100,-€ Bußgeld rechnen.
Hier ein Vorschlag für eine Rundtour mit dem Fahrrad durch Amsterdam.
Wir starteten unsere Radtour am Mini Camping ‚t Uilenstekkie; Adresse: Termietergouw 1, 1027 AD Amsterdam.
Länge: 29,4 Kilometer
Zeit: ab 6h, je nach Besuchen der Sehenswürdigkeiten
Es empfiehlt sich, eine geführte Radtour zu unternehmen. Für uns mit Kind immer etwa schwierig, aber für interessierte und sportlich Fitte, sicher eine gute Wahl, um Amsterdam einmal anders zu erleben.