Le Mont-Saint-Michel zählt mit zu den Highlights eines Normandie Besuches. Es ist eine der Sehenswürdigkeiten in Frankreich, neben dem Eiffelturm oder dem Schloss Versailles, schlechthin. Seid 1979 zählt Le Mont-Saint-Michel zu den UNESCO Weltkulturerben.
Das alte Kolster liegt direkt an der Grenze zur Bretagne. Bekannt ist das Kloster, das sich auf einer kleinen Insel befindet vor allem für atemberaubendes Gezeiten Phänomene. Der Tidenhub (Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut) kann bis zu 15 Meter betragen, besonders während der Springfluten, die bei Voll- und Neumond auftreten.
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Zahlen und Daten können helfen, sich schnell einen kleinen Überblick über eine Stadt zu machen. Nehmt Euch die Zeit für ein paar spannende Eindrücke.
Im Jahre 708 wurde mit dem Bau eines Kloster auf dem Mont Tombe, wie der Berg früher hieß, begonnen.
Während des 100 jährigen Krieges, wurde die Abtei rund 30 Jahre von den Engländer belagert und hielt diesem Stand.
Während der französischen Revolution diente die Abtei als Gefängnis.
Bei Ebbe zeiht sich das Meer auf bis zu 15 Kilometer von der Küste zurück.
Allerdings wird Le Mont-Saint-Michel nicht mehr täglich vom Meer umspült. Dazu ist die Bucht zu sehr versandet.
Der Granitfelsen des Le Mont-Saint-Michel hieß ursprünglich Mont Tombe. Im Jahr 708 erschien der Erzengel Michael dem Heiligen Aubert, Bischof von Avranches, mehrfach mit der wiederholten Aufforderung, auf dem Mont Tombe eine Kirche zu errichten.
Der Bischof Saint-Aubert von Avranches gründete daraufhin 708 den Mont Saint-Michel. Die Abtei wurde zu einem wichtigen Gebets- und Wallfahrtsort.
Die seit 966 ansässigen Benediktinermönche übersetzen dort Texte von Aristoteles.
Aber seine strategische Lage machten Le Mont-Saint-Michel auch zum Ziel. Die Erweiterungen der Abtei werden von der Verstärkung der Verteidigung der Insel begleitet.
Während der französischen Revolution wurde Le Mont-Saint-Michel zu einer Haftanstalt umfunktioniert.
Seit 1922 dient die Abtei wieder christlichen Gläubigen. Mittlerweile ist Le Mont-Saint-Michel zu einem Pilgerort und Touristenmagneten geworden. Rund 3,5 Millionen Besucher zählt die Abtei jährlich. Das Kloster zählt damit zu den Top ten der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Frankreich.
Der Mont-Saint-Michel und seine Bucht sind seit 1979 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Dies unterstreicht die historische, kulturelle und architektonische Bedeutung des Klosterberges und seiner Umgebung.
Die Insel ist kostenfrei zu besuchen. Allerdings ist man hier nicht alleine und von schlendern kann im Sommer keine Rede sein.
Wer die Le Mont-Saint-Michel in Ruhe besuchen möchte, der muss frühen morgens vor 8 Uhr am morgen oder nach 18 Uhr am Abend vor Ort sein. Dann ist der Großteil der Touristen noch nicht da oder bereits durch.
In den Gassen gibt es alles was das Touristenherz an Souvenir mitnehmen möchte oder was man total verabscheut. Bei 3 Millionen Besucher im Jahr wird hier alles feilgeboten was Geld bringt und irgendwie mit Le Mont-Saint-Michel zu tun hat.
Der Kreuzgang (Cloître) in Le Mont-Saint-Michel ist ein spiritueller Ort, der sich im Zentrum des Klosterkomplexes, oberhalb der Kirche, befindet. Er diente den Benediktinermönchen als Rückzugsort für Gebet und Meditation.
Es ist ein architektonischer Schatz der zu den schönsten und faszinierendsten Bereichen des Klosters gehört.
Der Kreuzgang ist umgeben von imposanten Säulengängen, die mit zierlichen Doppelarkaden gestaltet sind. Diese wurden im Wechsel aus hellem und dunklem Stein gefertigt, wodurch ein optisch harmonisches Muster entsteht.
Von den Fenstern und Durchgängen des Kreuzgangs aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Bucht und das Meer, was die spirituelle Atmosphäre noch verstärkt.
Das Refektorium im Kloster ist einer der beeindruckendsten Räume der Klosteranlage. Es handelt sich dabei um den Speisesaal der Mönche.
Der Raum verkörpert die spirituelle und gemeinschaftliche Atmosphäre des Klosterlebens und besticht durch seine schlichte, aber erhabene Architektur.
Die Öffnungszeiten der Abtei sind unterschiedlich und sind von der Jahreszeit abhängig :
Die Abtei ist nur drei Tage im Jahr geschlossen: 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember.
Es lohnt den Audio Guide dazu zu buchen, da man über diesen etwas von den Räumlichkeiten und der Geschichte der Abtei erfährt. Das Geld ist wirklich gut angelegt. Der Rundgang mit Audio Guide dauert rund 45 Minuten.
Der Shuttlebus /Pendlerbus nach Le Mont-Saint-Michel, auch bekannt als „Le Passeur“ ist eher etwas für die schnelle Touristen unter uns, welche zügig vom Besucherparkplatz bis vor die Stadtmauern gefahren werden wollen.
Für alle die Zeit mitgebracht haben, lohnt sich eine Private Wandertour mit Führer.
Diese Tour führt Euch um Le Mont-Saint-Michel herum und mitten durch. Der Private Führer geht dabei auf alles ein, was ihr wissen möchtet. Allerdings nicht ganz billig.
Der nächstgelegene größere Flughafen ist in der Regel Rennes; auch Flughäfen wie Caen oder Nantes kommen je nach Route infrage. Von dort reist man mit Bahn, Bus oder Mietwagen weiter zum Mont-Saint-Michel. Für internationale Gäste ist diese Kombination oft die bequemste Möglichkeit, wenn der Klosterberg Teil einer größeren Frankreichreise ist.
Allerdings ist Rennes nur über Inlandsflüge erreichbar.
* Günstige Flüge findet Ihr bei
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Mit der Bahn reist man meist über Rennes, Dol-de-Bretagne oder Pontorson an und fährt von dort weiter mit dem Bus oder Shuttle. Diese Variante ist besonders angenehm für Reisende ohne Auto, erfordert aber eine gute Planung der Anschlüsse. Wer aus weiter entfernten Regionen kommt, verbindet die Bahn oft mit einem Fernbus oder einem Inlandsflug.
Es gibt einen Wohnmobilstellplatz unmittelbar am Le Mont-Saint-Michel, Le Bourg, 50170 Beauvoir. Der Stellplatz kostet rund 18,- € für 24 Stunden, ohne jeglichen Service.
Ratsamer ist der Stellplatz Ardevon, 5 route de la Rive, 50170 Ardevon. Der Platz kostet 13,50 € für 24 Stunden und bietet eine Ver-/Entsorgung an. Eigentlich auch Wifi, was bei unserem Besuch allerdings seid längerem nicht funktionierte. Von hieraus sind es rund 3 Kilometer bis zur Abtei.
Camping du Mont Saint-Michel, Route du Mont St Michel, 50170 Le Mont-Saint-Michel, Der Platz kostet um 22,- €, inkl. Strom + einer extra Zugangsgebühr von 9,- €
Direkt auf dem Mont-Saint-Michel gibt es nur wenige Unterkünfte, die dafür besonders atmosphärisch sind. Wer den besonderen Charme der Insel erleben möchte, übernachtet intramuros oder in einem historischen Haus auf dem Berg.
Preislich oft attraktiver sind Hotels, Gästehäuser und Landunterkünfte in der Umgebung, etwa in Beauvoir oder Pontorson. Diese liegen ruhiger und bieten oft sogar einen schönen Blick auf die Abtei.
*Für die Suche nach einer passenden Unterkunft für Deinen Geldbeutel, empfehlen wir Dir booking.com. Hierdrüber buchen wir seid Jahren unsere Unterkünfte, wenn wir mal nicht mit dem Wohnmobil oder Fahrrad unterwegs sind.
Die Beste Reisezeit ist schwierig zu sagen. Wer wenig Touriste haben möchte, muss in den Wintermonaten von November bis März nach Le Mont-Saint-Michel reisen.
Die Sommermonate sind zwar die angenehmeren und schöneren, allerdings auch die, in der die meisten Touristen die Abtei besuchen kommen. Alleine ist man dann nicht mal in der Nacht, wenn die Fotografen durch die Gassen ziehen.
Wer Fit ist, kann mit dem Fahrrad vom Hotel oder Wohnmobilstellplatz bis zur Abtei vor radeln. Es gibt aber auch einen kostenlosen Bus, der einen vom Parkplatz bis kurz vor die Abtei bringt.
Bei drei Millionen Besucher im Jahr, nicht gerade ein leerer Bus. Das Stück vom Parkplatz bis zur Abtei kann man aber auch gut laufen. Ergeben sich doch hier bereits die ersten schönen Fotomotive.
In vielen Reiseführer steht, das man unbedingt auf Le Mont-Saint-Michel das „Omelette de la mère Poulard“ probieren müsse.
Angeboten wird dieses Omelette im La Mère Poulard und kostet dort sage und schreibe 30,- €.
Unter uns: Ihr braucht es nicht probieren! Es handelt sich dabei um ein Omelette, das mit dem Schneebesen geschlagen wird. Nicht mehr und nicht weniger.
Ehrlich gesagt, könnt Ihr das Geld sparen oder uns spenden. Es lohnt nicht und ist eine echten Touristen Abzocke.
Wer etwas besonderes erleben möchte, der bucht einen Flug über Le Mont Saint Michel. Mit einem Ultraleichtflieger geht es weit oben, über das Kloster und entlang der Küste.