Santillana del Mar ist architektonisch ein Juwel Kantabriens – vom romanischen Stil bis zum modernistischen Einfluss und ganz nebenbei eine der schönsten Städte Spaniens. Ein Spaziergang zwischen Bergvillen und charmanten Kopfsteinpflastergassen ist ein wahres Vergnügen.
Steingebäude mit Wappen der alten Adelsfamilien, blühende Balkone und der Klang der Kirchenglocken schaffen eine Atmosphäre, die an vergangene Jahrhunderte erinnert.
Dank des guten Erhaltungszustands des Ortszentrums und seines großen historisch-künstlerischen Erbes, ist Santillana del Mar ein wichtigstes Zentrum für den Tourismus in der Region Kantabrien.
Euer Vertrauen ist uns wichtig!
Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate Links. Das bedeutet, das wenn ihr über diese Links etwas kauft oder bucht, wir eine kleine Provision dafür erhalten. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten. Mit der Provision unterstützt Ihr unsere Arbeit.
Dafür sagen wir Danke!
Aktualisiert am 21.10.2025
Zahlen und Daten können helfen, sich schnell einen kleinen Überblick über eine Stadt zu machen. Nehmt Euch die Zeit für ein paar spannende Eindrücke.
Wenige Kilometer von Santillana de Mar entfernt befinden sich die Höhlen von Altamira. Hier finden sich 15.000 Jahre alte Felsmalereien. Die Höhlen zählen zu den UNESCO Weltkulturerben.
In Santillana de Mar finden sich nicht weniger als 30 Häuser mit Wappen, welche alten Adelsfamilien gehört haben.
Die Stiftskirche Santa Juliana im Ort wurde 870 erbaut. Damit ist sie das älteste Gebäude der Stadt und genau 1153 Jahre alt (Stand 2023).
Bereits zu prähistorischen Zeiten war das Gebiet des heutige Santillana del Mar besiedelt, was mehrere archäologische Funde bezeugen.
Unter all diesen Funden sticht die Höhle von Altamira heraus, welche Felsmalereien beinhaltet, die über 15.000 Jahre alt sind.
Die Stadtgeschichte an sich beginnt mit dem Bau der Abtei von Santa Juliana im Jahre 850. Das genaue Gründungsdatum des Klosters ist nicht überliefert. Als Teil des asturleonesischen Königreichs erlangte es allmählich rechtliche und administrative Bedeutung.
Die Abtei erfährt dank einer Reihe von königlichen Privilegien und der Fülle von Schenkungen eine bedeutende wirtschaftliche Expansion, die zur Erweiterung der Herrschaft beiträgt.
Zu dieser Zeit ist Santillana del Mar bereits ein Haltepunkt für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Bereits im 13. Jahrhundert begann der Niedergang der Abtei.
Denn Namen Santillana del Mar erhielt die Stadt erst 1445. Damals übergab König Juan II, die Herrschaft über die Stadt an den Markgrafen von Santillana. Damit begann der Niedergang der Stadt an sich, da nun auch die königlichen Privilegen wegfielen.
Die meisten Häuser welche heute noch zusehen sind, stammen aus dem 16. und 17 Jahrhundert.
Mit der Beteiligung an der spanischen Expansion in Europa und Amerika gewann Santillana del Mar noch mal an wirtschaftlicher Bedeutung.
Wenn es in Santillana del Mar eine Top-Sehenswürdigkeit gibt, dann ist es die Cueva de Altamira. Die Höhlen wurde 1868 entdeckt und waren bis 1979 der Öffentlichkeit zugänglich.
Da der Besuch von mehr als 100.000 Menschen im Jahr, den Höhlenmalereien prähistorischer Jäger und Sammler schadeten, wurde wenige Meter von den Höhlen entfernt ein Museum mit einem detailgetreuen Nachbau der Höhle von Altamira errichtet.
Hier kann man dann auch die Felsmalereien bewundern, welche über 15.000 Jahre alt sind. Bewundernswert ist vor alle, wie die Maler damals, geschickt die Felsvorsprünge für Ihre Motive nutzen.
Die Höhlen sind mittlerweile in die Liste der UNESCO Weltkulturerben aufgenommen.
Einst war ein großer Teil der heutigen Stiftskirche Santa Juliana ein Kloster, dessen Ursprünge bis ins Jahr 870 zurückgehen.
Im 11. Jahrhundert wurde das Kloster dann zur Stiftskirche umgewandelt.
In der Calle de Juan Infante geht es über Kopfsteinpflaster vorbei an zahlreichen historischen Häusern, mit in Fassaden gemeißelten Wappen und Familienwappen.
Der Plaza Mayor in Santillana del Mar ist wahrscheinlich einer der schönsten ländlichen Plätze Spaniens. Gerade bei Nacht entfaltet der Platz etwas magisches.
Ansonsten ist das gesamte Stadtzentrum von Santillana del Mar ein Traum fürs Bummeln und für Fotografieren. Kaum ein Ort in Spanien der in seiner Gesamtheit so gut erhalten ist.
Wer den Trubel der Sommermonate vermeiden möchte, sollte am späten Nachmittag durch Santillana spazieren, wenn die Reisebusse verschwunden sind und die Gassen im goldenen Licht erstrahlen.
Besonders stimmungsvoll ist ein Abendessen im Patio des Restaurants El Jardin de Gil Blas, wo man lokale Spezialitäten wie Ziegenkäse aus Santillana, frische Anchoas oder Cidra probieren kann. Umrahmt wird das ganze mit spanischer Gitarrenmusik. Auch wenn ein bisschen teuer, wird ein Besuch hier unvergessen bleiben. Versprochen!Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Einsiedelei Ermita de Santa Justa, malerisch an der kantabrischen Küste. Die Eindiedelei liegt direkt in einer kleinen Felsenbucht bei Cóbreces. Hier gibt es eine Strandbar, Duschen und Rettungsschwimmer. Wer das Meer mag der sollte hierhin einen Abstecher machen.
Wer gerne wandert für den empfhilet sich ein Tagesausflug zu den Picos de Europa, deren Gipfel im Abendlicht rosa schimmern. Zwischen urigen Dörfern, saftigen Wiesen und alten Klöstern entfaltet sich hier die raue Schönheit Nordspaniens. Die Fahrt ins Traumwandergebiet dauert rund 1 Stunde einfach.
Rund 18 Kilometer weiter westlich befindet sich der kleine Ort Comillas. Dort erwartet den Architekturfan ein Bau den Antoni Gaudí, der El Capricho. Erbaut wurde das ganze im Auftrag von Marqués de Comillas.
Der Palast und die Päpstliche Universität von Comillas, deren Fassade majestätisch über dem Meer thront, verkörpern den Glanz einer Epoche, als sich die kleine Küstenstadt zu einem kulturellen Zentrum der spanischen Aristokratie entwickelte – hier verweilte sogar eine österreichische Erzherzogin während ihrer Reisen durch Kantabrien.
Was gibt es schöneres als für kleine Mädchen, wenn sie Ponnyreiten können.
Diese Möglichkeit gibt es direkt am Eingang der Stiftskirche Santa Juliana. Für ältere Kinder gibt es auch entsprechende größere Pferde. Das Tier muss selber geführt werden. Los geht es ab 5,- €.
Nächster Flughafen wären Santander. Dieser wird aber überwiegend nur von Frankreich oder Spanien aus angeflogen. Nächstgrößer Airport wäre Bilbao, von wo man mit dem Bus über Santander, nach Santillana del Mar reisen muss.
Santillana del Mar liegt an der CA 131. Von Santander sind es rund 30 Kilometer.
Der Wohnmobilstellplatz ist schön, oberhalb des Ortes gelegen, so das man am Abend einen wundervollen Ausblick auf die Stadt genießen kann.
*Für die Suche nach einer passenden Unterkunft für Deinen Geldbeutel, empfehlen wir Dir trivago.de. Hier haben wir den besten Preisvergleich. Egal ob bookin.com, check24 oder HSR. Ein Schnäppchen findet sich hier immer.
Die Beste Reisezeit für einen Besuch von Santillana del Mar ist von April bis Ende Oktober.
Die wärmsten Monate sind Juli, August und September.
Santillana del Mar ist eine kleine Stadt, die sich sehr gut zu Fuß erkunden lässt. Durch ihr Kopfsteinpflaster ist die Stadt nicht gerade ideal für Rollatoren oder Geheingeschränkte Menschen geeignet.
Das Restaurant El Castillo ( Pl. Mayor, 6) ist eines dieser authentischen Restaurants mit einer abwechslungsreichen Speisekarte mit frischen Produkten. Hier könnt ihr in die kantabrische Gastronomie eintauchen. Und das zu Fairen Preisen.
El Pasaje de los Nobles (C. de la Carrera, 6) ist ein modernes Restaurant, welches mit Hingabe eingerichtet wurde. Es bietet zahlreiche fein abgestimmte Menüs an. Dies Preis sind etwas gehobener, aber gerechtfertigt.