Namur ist die die Hauptstadt von Wallonien ist eine kulturelle Schatzkammer. Die Stadt am Ufer der Maas und Sambre, vereint geschichtliche Tiefe, charmante Plätze und kulinarische Genüsse – und bietet einen einzigartigen Blick auf die Fußgängerbrücke L’Enjambée und auf die Zitadelle, die wie ein „Termitenhügel Europas“ majestätisch auf den Felsen über der Altstadt thront.
Wer Namur erleben will, braucht ein bisschen Zeit. Es gibt zahlreiche Enge Gassen, einladenden Restaurants und ein Wanderwege entlang des Flusses Maas. Läßt man sich am am Ufer der Sambre entlangtreiben, spürt man den maritime Flair und das lockere Dolce Vita der Stadt.
Die Stadt profitiert von ihrer zentralen Lage in den Ardennen und ist UNESCO-Welterbe durch Belfried und der Zitadelle. Zu dem engagiert sich Namur in sozialen Projekten wie Street-Art-Initiativen und nachhaltigem Tourismus.
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Aktualisiert am 12.02.2026
Zahlen und Daten können helfen, sich schnell einen kleinen Überblick über eine Stadt zu machen. Nehmt Euch die Zeit für ein paar spannende Eindrücke.
Die Zitadelle von Namur, La Citadelle de Namur, liegt auf einer Höhe von 190 m.
Namur verfügt mit dem Belfried von Namur über eine Sehenswürdigkeit, welche es in die Liste der UNESCO Welterben geschafft hat.
Der Belgier Stefan Everts holt sich bei der Motocross WM Klasse MX1, im Jahre 2006, seinen 10 WM Titel. Damit stellt Everts einen neuen Rekord in der Motocross-WM auf.
Die Bevölkerungsdichte in Namur beträgt 634 Einwohner je km².
Über den Bahnhof von Namur fahren täglich 360 Züge in alle Himmelsrichtungen.
Die ersten Erwähnungen von Namur stammen aus dem 7. Jh. Die ersten Siedler waren Kelten.
Im Jahre 1262 fiel Namur an die Grafschaft Flandern. Später besetzen Franzosen, Niederländer und Spanier die Stadt.
Im August 1914, der Anfangsphase des Ersten Weltkriegs, fiel Namur an nur drei Tagen unter schweren Beschuss, an das deutsche Heer. Auch im zweiten Weltkrieg wurde Namur schwer zerstört.
Nach dem zweiten Weltkrieg und der Wandlung Belgiens zu einem Bundesstaat bestehend aus drei Regionen, wurde Namur Hauptstadt der Wallonie.
Namur gibt sich heute modern und dynamisch. m innovativen Zentrum Le NID – direkt am Zusammenfluss von Maas und Sambre – gibt es eine sehenswerte Ausstellung zur Stadtentwicklung von Namur, die ambitionierte Zukunftsprojekte und nachhaltige Impulse für die wallonischen Städte präsentiert. Die Architektur des Gebäudes ist ebenso visionär wie das, was darin geschieht – Brückenschlag zwischen Tradition und Zukunft, am „Herzen von Namur“.
Die Erkundung der Sehenswürdigkeiten von Namur sollte mit einem Spaziergang entlang der Uferpromenade beginnen, die entlang des Flusses Maas verläuft. Von hier aus eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die Zitadelle und Teile der Altstadt von Namur.
Eines der ältesten Bauwerke ist die Kathedrale von St. Aubain, die im 18. Jahrhundert umgebaut und auf deren Territorium berühmte Militärführer begraben wurden. Leider werden Führungen durch die Räume der Kathedrale selten organisiert. Die Kathedrale zählt mit zu den schönsten Barockbauten in ganz Belgien. Und das nicht ohne Grund.
Unmittelbar neben der Kathedrale St Aubian befindet sich die Kirche Saint-Loup. Ursprünglich als Jesuitenkirche Saint-Ignace konzipiert, wurde sie unter der Leitung von Bruder Pieter Huyssens zwischen 1621 und 1645 erbaut – heute zählt sie zu den besterhaltenen barocken Bauwerken des 17. Jahrhunderts in Belgien. Ein wahres Kunstwerk dieser Architektur.
Im Inneren erwartet Besucher ein wahres Kunstwerk aus schwarzem und rotem Marmor, die Säulen, Pilaster und Arkaden bilden ein imposantes Ensemble, das den Blick sofort in die Höhe zieht. Die Gewölbe aus Maastrichter Kalktuff und der große Hauptaltar aus Marmor verleihen dem Raum eine elegante, festliche Atmosphäre. Besondere Akzente setzen die prunkvollen Holzstatuen und neobarocken Beichtstühle sowie die Stuckfassade mit dorischen Säulen – alles filigran und detailreich gestaltet.
Oberhalb von Namur, thront Terra Nova, ein Teil der riesigen Zitadelle, die auch als „größter Termitenhügel Europas“ bezeichnet wird. Mit einer Gesamtfläche von 80 ha, ist es mit eine der größten Festungsanlagen Europa.
Die ersten Bauarbeiten fanden bereits im Jahre 890 statt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Zitadelle immer weiter ausgebaut. Verlor an Bedeutung und errang sie wieder.
Ab 1891 fand unter König Leopold II, eine teilweise Demilitarisierung der Festungsanlage statt. Heute befindet sich hier mehrere Museen von Namur.
Wer den Weg auf die Festung nicht beschreiten möchte, kann mit einer Gondel bequem und preiswert nach oben fahren.
Auf rund 200 Meter über Namur genießt man nicht nur den Blick über die Altstadt und die Flüsse, sondern entdeckt in den unterirdischen Gängen ein faszinierendes Netzwerk voller Geschichte und spektakulärer Lichtinstallationen. Die Besichtigung dieser Festung ist Pflichtprogramm für den Besucher der Stadt. Hier wird klar, wieso bereits Napoleon diesen Ort so sehr bewunderte.
Ein Rundgang durch die Zitadelle ist kostenlos. Nur das Museum, muss bezahlt werden.
Die Seilbahn verfügt über 12 Gondel- Während der 7 minütigen Fahrt, hat man einen fantastischen Ausblick auf Namur.
Der Glockenturm Belfried von Namur (Tour Saint-Jacques) war einst Teil der Stadtmauer bis er 1746 zum Glockenturm umgewandelt wurde. Heute zählt der Glockenturm Belfried von Namur zu den UNESCO Welterben.
Le Pavillon befindet sich auf er Zitadelle von Namur. Dabei setzt Le Pavillon neue Maßstäbe in der Mischung aus Kunst, Wissenschaft und Technologie.
Wie der Name schon verrät präsentiert das Museum Werke vom belgischen Künstler Félicien Rops. Rops geprägt von der Veränderung durch die Industrialisierung war Grafiker und Illustrator des Symbolismus.
Denkmal für die Zeichentrickfiguren von Jean Legrand Joseph und Franches. Die Skulpturen befinden sich in der Rue de la Monnaie 5000.
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Bruxelles-Sud-Charleroi (ca. 25 km) und Brüssel National (ca. 60 km), von denen man mit Zug oder Bus weiterfahren kann.
Der Hauptbahnhof Namur ist zentraler Knotenpunkt; Von dort gibt es diverse regionale Bahn- und Widerstandsanlagen sowie eine Seilbahn zur Zitadelle.
Für Rundreisen oder Tagesausflüge eignet sich das belgische Zugsystem besonders, mit zahlreichen Verbindungen in die Wallonie und nach Brüssel, Lüttich usw..
Namur liegt verkehrsgünstig an den Autobahnen E42 und E411, die von Aachen, Köln und anderen deutschen Städten über Belgien führen. Von Köln sind es ca. 180 km, die Fahrtdauer beträgt ca. 1 Stunde und 45 Minuten. Parkmöglichkeiten sind im Stadtgebiet von Namur, insbesondere am Bahnhof und in der City, vorhanden.
Die Stadt Namur bietet einen kostenfreien Wohnmobilstellplatz in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt an. Der Platz ist kein Traum, aber ruhig. Für ein paar Euro, kann man auch Wasser auffüllen. Entsorgung ist kostenfrei.
Der Platz befindet sich hinter dem Stade communal de Namur.
Etwas weiter von der Innenstadt entfernt liegt der Campingplatz:
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La Villa Balat – Unterkufnt mit Liebe zum Detail
Die Beste Reisezet für einen Besuch von Namur ist zwischen Mai bis September. Allerdings kann es im August, durch die Ferienzeit in Frankreich und Belgien, recht voll werden.
Touristen können sich in Namur sehr flexibel und angenehm bewegen, da die Stadt vielfältige Fortbewegungsmöglichkeiten bietet.
Das Rückgrat des Nahverkehrs sind die TEC-Busse, die regelmäßig alle Stadtteile, Attraktionen und den Bahnhof miteinander verbinden.
Fahrkarten gibt es direkt beim Fahrer, günstiger jedoch als Tagespässe, Mehrfahrtenkarten oder in Kombination mit anderen Angeboten (Namur Pass).
Der Hauptbahnhof verbindet Namur mit anderen Städten Belgiens, ist zentral gelegen und ein guter Ausgangspunkt für Stadtbesuche.
Die Seilbahn Téléphérique verbindet die Altstadt mit der Zitadelle – sie ist gleichzeitig eine beliebte Attraktion mit Panoramablick und schnellem Transportweg.
Am Zitadellen-Hügel fährt außerdem ein kleiner touristischer Zug entlang der Festungsmauern, mit deutschsprachigen Infos und besonderer Eignung für Familien.
Die Innenstadt ist kompakt, besonders sehenswert und sehr gut zu Fuß zu entdecken; Street Art, Innenhöfe und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander.
Ein gut ausgebautes Radwegenetz – mit Blue Bikes oder Pro Vélo-Leihstationen – erlaubt außerdem das problemlose Radfahren, etwa entlang der Maas.
Es gibt mehrere Taxiunternehmen und Möglichkeiten für Shuttle-Dienste, sowie spezielle Angebote für Flughafentransfers oder Ausflüge ins Umland.
Für individuelle Touren kann sich ein Taxi für kurze Strecken lohnen, die Kosten beginnen ab etwa 10 € innerhalb der Stadt.
Namur bietet mit Bus, Bahn, Seilbahn, Touristen-Zug, Leihrädern, Taxis und zu Fuß ein vielfältiges und touristisch sehr zugängliches Mobilitätsangebot – ideal zur Erkundung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten
Kulinarisch lohnt sich ein Streifzug über den Marché aux Légumes, wo lokale Spezialitäten, Bier aus wallonischen Brauereien und frische Produkte die Sinne verwöhnen. Wer tiefer eintauchen will, entdeckt Boulet à la Liégeoise oder das berühmte Schneckengericht „Le Petit Gris“ in kleinen Bistros und Restaurants rund um die Renaissance-Gassen und die denkmalgeschützten Häuser.
Auch Namur bietet einige Einkaufszentren. Besonders zu erwähnen ist die ist Parfum-Manufaktur Delforge, auf der Zitadelle von Namur. Alle Parfüms werden in der Zitadelle direkt hergestellt.
Wer Glück hat, kann dem Meistre bei der Kreation neuer Düfte beiwohnen.