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Aktualisiert am 04.10.2025
Der See in Myanmar liegt im Shan-Staat und ist der zweitgrösster See des Landes. Rund 70.000 Menschen leben rund um den Inle-See, viele von ihnen gehören der Volksgruppe der Intha an, die für ihre besondere Lebensweise auf dem Wasser bekannt ist. Auf Stelzen gebaute Holzhäuser, schwimmende Gärten und Märkte auf schwankenden Booten prägen das Bild. Die Währung in Myanmar ist der Kyat, und das Preisniveau ist insgesamt noch recht moderat für Reisende.
Bootstour über den See mit Einbein-Ruderern, schwimmenden Gärten und Dorfbesuchen
Hpaung-Daw-U-Pagode
Nga Phe Kyaung (Teak-Kloster)
Indein-Pagodenfeld
Fünf-Tage-Märkte & Handwerksdörfer
Fahrrad- oder E-Bike-Touren rund um Nyaung Shwe & Red Mountain Winery
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Inle See gehört die prachtvolle Phaung Daw Oo Pagode, eines der bedeutendsten buddhistischen Heiligtümer der Region. Hier werden fünf goldene Buddha-Statuen verehrt, die während des alljährlichen Pagodenfestes auf einem prächtig geschmückten Boot über den See getragen werden.
Ein weiteres Highlight ist das Dorf Indein am westlichen Ufer. Inmitten von über 1.000 zerfallenen Stupas und Tempelruinen wandert man wie durch ein buddhistischen Freilichtmuseum. Besonders am frühen Morgen, wenn Nebel über dem See hängt, wirkt dieser Ort fast mystisch.
Auch Maing Thauk ist einen Besuch wert: ein halb auf Land, halb auf Wasser gebautes Dorf, das man über eine lange Holzbrücke erreicht. Hier lässt sich das Leben auf der Stelze wunderbar beobachten.
Eine klassische Ganztages-Bootstour ist das Herzstück jeder Reise an den Inle Lake. Du fährst durch Kanäle, vorbei an Stelzenhäusern, siehst Einbein-Ruderer bei der Arbeit, gleitest durch schwimmende Gärten, in denen Gemüse und Blumen auf beweglichen Pflanzeninseln angebaut werden.
Die schwimmenden Gärten bestehen aus Schichten aus Wasserhyazinthen, Schilf und Sediment, die mit Bambuspfählen verankert sind – besonders eindrucksvoll, wenn Bauern im Boot dazwischen pflanzen und ernten. Für deinen Blog lohnen sich Detailshots von Bambuspfählen, Booten zwischen Tomatenreihen und Ruderbewegungen der Intha.
Die Phaung-Daw-U-Pagode ist eines der wichtigsten Heiligtümer Myanmars und beherbergt fünf goldverkleidete Buddha-Bilder, die durch jahrzehntelanges Aufbringen von Blattgold fast formlos geworden sind. Während des Kyaung-Daw-U-Festivals (meist September–Oktober) werden die Buddhas auf prächtigen Bargen über den See gefahren – ein spektakuläres Motiv, falls du zu dieser Zeit unterwegs bist.
Das hölzerne Kloster Nga Phe Kyaung („Jumping Cat Monastery“) steht auf hohen Teak-Pfählen mitten im See. Früher berühmt für Katzen, die durch Reifen sprangen, ist es heute vor allem wegen seiner alten Buddha-Statuen, Holzarchitektur und Lichtstimmungen in den Hallen interessant.
Rund um den See findest du weitere kleine Klöster, oft kombiniert mit Pagoden und Aussichtspunkten – ideal für ruhigere Stopps abseits der Standardroute.
Indein am Westufer des Sees erreichst du über einen langen, schmalen Kanal – je nach Wasserstand ein Abenteuer für sich. Oberhalb des Dorfes liegt ein Hügel mit hunderten teils verfallenen, teils restaurierten Stupas; zwischen Ziegeln, Wurzeln und Buddha-Nischen findest du unzählige Fotomotive.
Viele Pagoden sind mit filigranen Stuckarbeiten geschmückt, manche überwuchert – perfekter Stoff für einen Blogabschnitt „Verborgene Stupas von Indein“. Früh da sein lohnt, bevor größere Gruppen kommen.
Rund um den See gibt es ein Fünf-Tage-Markt-System: Der Markt „wandert“ jeden Tag in ein anderes Dorf, einige liegen direkt am oder im See. Hier treffen sich Intha und andere Ethnien aus den Bergen, um Gemüse, Fisch, Gewürze, Textilien und Handwerk zu handeln – einer der authentischsten Einblicke in das Alltagsleben der Region.
Dazu kommen Handwerksdörfer für Silberschmiede, Weberei (inkl. Lotus-Seide), Zigarrenproduktion und Bootsbau, die oft in Bootstouren integriert sind. Für deinen Blog kannst du den Unterschied zwischen „Touri-Stops“ und wirklich handwerklich arbeitenden Betrieben thematisieren.
Miete dir am späten Nachmittag ein kleines Boot in Nyaung Shwe und gleite über den See, wenn die Sonne langsam untergeht – der Anblick der Fischer im Abendlicht ist unvergesslich.
Eine Bootstour gehört zu jedem Aufenthalt am Inle-See – am besten früh am Morgen, wenn das Licht golden über dem Wasser liegt und die Fischer mit ihrem Bein Ruder in Bewegung sind. Von Nyaung Shwe, dem touristischen Zentrum am Nordufer, starten täglich unzählige Boot-Touren, die zu Märkten, Dörfern und Handwerksstätten führen. Besonders reizvoll ist eine Tour zu den Seidenwebern in Inpawkhon oder zu den Schmieden und Lotuswebern in kleinen Werkstätten am Ufer.
Insidertipp: Buche deine Tour privat und bitte den Fahrer, abseits der Hauptrouten zu fahren – so entgehst du den großen Besuchergruppen und erlebst den See ganz authentisch.
Der schnellste Weg führt über Heho Airport (HEH), etwa 35 Kilometer nördlich des Sees. Von Yangon, Mandalay oder Bagan gibt es Inlandsflüge (ca. 45–90 Minuten), z.B. mit Myanmar National Airlines, Air KBZ oder MAI. Vom Flughafen fährst du in ca. 45 Minuten per Taxi nach Nyaung Shwe; viele Unterkünfte organisieren Transfers.
Von Yangon aus dauert die Nachtbusfahrt nach Nyaung Shwe etwa 10–12 Stunden; komfortablere VIP-Busse mit Liegesitzen und Klimaanlage sind empfehlenswert. Abfahrt ist meist am späten Nachmittag oder Abend, Ankunft morgens – praktisch, aber mit Straßen- und Sicherheitsrisiken verbunden.
Zwischen Mandalay, Bagan und Inle (Nyaung Shwe) verkehren ebenfalls Busse/Minivans (ca. 7–9 Stunden); Tickets lassen sich in Guesthouses und Agenturen buchen. Für deinen Blog bietet sich ein Vergleich „Nachtbus vs. Flug“ mit Vor- und Nachteilen an.
Die Bahn in der Region ist landschaftlich reizvoll, aber sehr langsam und wenig komfortabel. Eine Option ist die Strecke Yangon–Thazi und weiter Richtung Shanstaat, dann Transfer nach Nyaung Shwe – eher etwas für Hardcore-Bahnfans und Story-Sammler als für Familien oder Erstbesucher.
In Nyaung Shwe findet sich eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten – von einfachen Gästehäusern bis zu komfortablen Resorts direkt auf dem Wasser. Das charmante Boutique-Hotel Shwe Inn ist sehr beliebt – es verbindet traditionelle Architektur mit modernem Komfort und liegt zentral, aber ruhig. Viele Hotels am See bieten zudem eigene Boot-Transfers zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten an.
Die beste Zeit für eine Reise zum Inle-See sind die Monate November bis Februar. Dann herrscht Trockenzeit mit angenehm milden Temperaturen. Während der Regenzeit von Juni bis September ist die Landschaft zwar besonders grün, jedoch können Straßen und Wege teilweise schwer passierbar sein.
Nimm dir Zeit für den Morgenmarkt – dort gibt es köstliche Snacks und schöne Souvenir-Ideen.
Achte beim Besuch kleiner Dörfer auf respektvolles Verhalten gegenüber Einheimischen.
Probiere die lokale Küche – besonders empfehlenswert ist der Inle-Fisch in Ingwersoße.
Falls du meditativ gestimmt bist, besuche eines der stillen buddhistischen Klöster am Ufer.
2 Kommentare
Schöne informative Seite! Ich will unbedingt nochmal nach Myanmar, fehlt mir noch in Südostasien. Vielleicht nächstes Jahr, Myanmar, Laos und Vietnam, Gruß Ray..
Hallo Raymond
Die Seite und Infos zu Myanmar ziehen sich noch ein bisschen hin. Wir sind dabei hierzu Information zu erstellen. Was wir aber schon verraten können, Myanmar war 2015 wo wir dort waren kein Preiswertes und einfaches Reiseland im Vergleich zum Rest von Südostasien.