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Lipica – mehr als ein Gestüt

Zu Besuch im weltgrößten Gestüt für Lipizzaner Pferde weltweit. Das Gestüt hat eine herausragende historische, kulturelle und touristische Bedeutung für Slowenien. Nicht ohne Grund ist es daher als ichtigsten Kulturgut fürs Land eingestuft worden. 

Das Lipizzanergestüt gilt als das älteste Gestüt Europas, in dem Pferde seit 1580 gezüchtet werden. Damit ist Lipica nicht nur für Pferdefans spannend, sondern auch für alle, die Kultur, Natur und ein bisschen slowenische Besonderheit mögen.

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Überblick

Pferde:

300

Region:

Obalno-kraška

Webseite vom Gestüt:

www

Aufenthaltsdauer:

1 Tage

Lipizzanerpferd
Lipizzanerpferd

Pferde:

300

Region

Obalno-kraška

Webseite vom Gestüt:

www

Aufenthaltsdauer:

1 Tag 

Lipizzanerpferd
Lipizzanerpferd

4 Gründe warum sich eine Besuch in Lipica lohnt

  1. Es ist die Heimat der Lipizzaner.
    Lipica gilt als eines der ältesten Gestüte Europas und ist eng mit der berühmten weißen Pferderasse verbunden.
  2. Du bekommst richtig viel Pferdegeschichte. Vor Ort erfährst du mehr über die jahrhundertealte Zuchttradition, das Gestüt und die besondere Rolle Lipicas in der Pferdekultur.
  3. Es ist mehr als nur „Pferde gucken“. Neben den Stallungen gibt es auch Ausstellungen, Trainings, Reitvorführungen, das Museum und schöne Wege über das weitläufige Gelände.
  4. Auch ohne Pferdefan ist es ein schöner Ausflug. Die Landschaft im Karst, die ruhige Atmosphäre und die Kombination aus Natur, Kultur und Eleganz machen Lipica zu einem besonderen Tagesziel.

Allgemein

Lipica liegt bei Sežana im Karstgebiet, nahe der italienischen Grenze und nicht weit von Triest entfernt. Die Anlage umfasst ein großes Gelände mit Stallungen, Weiden und einem Besucherbereichen. 

Im Jahre 1580 von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich, gilt es heute als eines der ältesten Gestüte in Europa. Die Idee war, auf dem Karst bei Lipica Pferde zu züchten, die den spanischen Pferdetyp mit der robusten einheimischen Zucht verbinden sollten. Schon kurz nach der Gründung wurden spanische Zuchtstuten und Hengste nach Lipica gebracht, aus denen sich die berühmte Lipizzaner-Linie entwickelte.

In all den Jahrhunderten überstand das Gestüt Kriege und politische Umbrüche. Es blieb immer als Zuchtstätte erhalten. Heute ist Lipica nicht nur ein historischer Ort, sondern auch ein lebendiges Kulturerbe und eng mit der Geschichte der Lipizzaner verbunden.

Es ist eine Ort des Zusammenspiel von Tradition, Eleganz und Natur schätzen.er hier unterwegs ist, spürt schnell, dass das Reiten in Lipica eine lange Geschichte hat und bis heute eine besondere Bedeutung besitzt. Für Reiter ist es ein faszinierender Ort, an dem man die berühmten Lipizzaner aus nächster Nähe erleben und die besondere Atmosphäre des Gestüts genießen kann.

Die Lipizzainer Pferde wurden ursprünglich als Hofpferde für den Habsburger Kaiserhof gezüchtet und werden heute vor allem für klassische Dressur, Shows und Fahrsport genutzt. Bekannt sind sie vor allem durch die Spanische Hofreitschule in Wien, wo sie in der klassischen Dressur und der Hohen Schule auftreten (Levade, Courbette, Kapriole usw.).

Kurz gesagt:

  • Früher: „Des Kaisers weiße Pferde“ für Hof, Parade und Kutsche.
  • Heute: Stars der klassischen Reitkunst – und vielseitige Reit- und Fahrpferde mit Kultstatus.

Sehenswürdigkeiten

Innere der Stallungen
Innere der Stallungen

Das Herzstück ist natürlich das Gestüt Lipica selbst. Besucher können die Stallungen, Weiden und die Lipizzaner kennenlernen und erhalten einen Einblick in die jahrhundertealte Zuchttradition.

Ebenfalls spannend sind die Reit- und Trainingsbereiche. Es gibt regelmäßige geführte Besichtigungen sowie offizielle Trainings der Lipica-Reitschule, bei denen man die Pferde in Aktion erleben kann. Um das Gestüt zu Besichtigen muss man aber sowieso erst an einer Führung teilnehmen, die Bestandteil des Eintrittspreises ist. Die Fürhungen gibt es in verschiedenen Sprachen. 

Pferdekutsche Lipizzanergestüt
Pferdekutsche Lipizzanergestüt

Ein weiterer Pluspunkt: Beim Besuch ist der Aufenthalt auf dem Landgut während der Öffnungszeiten unbegrenzt möglich. Wer mag und über das nötige Kleingeld verfügt, kann auch verschiedene Kutschfahrten auf dem Gelände unternehmen. 

Wiener Allee - Lipizzanergestüt
Wiener Allee - Lipizzanergestüt

Besonders interessant, sind aus geschichtlicher Perspektive die Wiener Allee und zur Marmont-Allee auf dem Gestüt. 

Die Wiener Allee ist eine der bekanntesten historischen Alleen im Gestüt Lipica. Früher führte die Hauptstraße nach Wien durch diesen Bereich, und bis heute erinnert die Allee an die enge Verbindung zwischen Lipica und der Habsburgerzeit. 

Besonders charmant: Für jedes Pferd, das im Alter von drei Jahren nach Wien geschickt wurde, wurde dort ein Baum gepflanzt. So entstand eine Allee mit Geschichte, Symbolik und echtem Wiedererkennungswert.

 

Marmot Alle - Lipizzanergestüt
Marmot Alle - Lipizzanergestüt

Auch die Marmont-Allee gehört zu den sehenswerten alten Alleen des Gestüts. Zusammen mit der Wiener Allee und der Kastanienallee lädt sie zu einem Spaziergang durch das weitläufige Gelände ein. Wer Lipica besucht, sollte sich für diese Wege unbedingt etwas Zeit nehmen — hier zeigt sich das Gestüt von seiner ruhigen, fast schon eleganten Seite.

Kirche des Heiligen Antonius von Padua
Kirche des Heiligen Antonius von Padua

Kirche des Heiligen Antonius von Padua

Die kleine Kirche auf dem Gestüt Lipica ist dem Heiligen Antonius von Padua gewidmet. Sie ist ein stiller, eher unscheinbarer Ort, passt aber wunderbar zur besonderen Atmosphäre des Gestüts. Gerade weil Lipica stark von Geschichte, Tradition und Pferdezucht geprägt ist. Sogar die Queen war hier bereits zu Besuch. 

 

Heiligen Antonius von Padua - Innen
Heiligen Antonius von Padua - Innen

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Die Preise variieren je nach Saison. Für Erwachsene kostet der Eintritt laut offizieller Seite in der Sommersaison 19,00 Euro und in der Wintersaison 16,00 Euro; Kinder, Studierende und Familien zahlen reduzierte Tarife.

Die Öffnungszeiten für die Stallungen liegen laut Quelle im Zeitraum April bis Oktober bei 9:00 bis 18:00 Uhr und von November bis März bei 10:00 bis 16:00 Uhr; einzelne Führungen können abweichen.

Geführte Besichtigungen werden im April bis Oktober mehrmals täglich angeboten, im Winter an Wochenenden; auf Deutsch sind Führungen nach vorheriger Reservierung möglich.

Lipizzanerpferde
Lipizzanerpferde
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Stallungen
Stallungen

Anreise nach Lipica

Flugzeug

Mit dem Flugzeug reist Ihr am besten über Triest oder Ljubljana an und fahrt dann weiter nach Lipica. 

* Günstige Flüge findet Ihr bei
5vorFlug 

Auto

Mit dem Auto ist Lipica am bequemsten zu erreichen, vor allem wenn du sowieso Slowenien oder Norditalien bereist. Das Gestüt liegt nahe Sežana und ist von Triest aus schnell erreichbar. Achtung, die Autobahnen in Slowenien sind gebührenpflichtig. 

 

Bahn & Bahn

Mit Bus und Bahn ist das Gestüt Lipica zwar erreichbar, aber nicht ganz so bequem wie mit dem Auto. Am besten plant ihr die Anreise über größere Orte wie Sežana oder Divača und steigt von dort auf den Bus nach Lipica um. 

Wohnmobilstellplatz in Lipica
Wohnmobilstellplatz in Lipica

Übernachtungen

Wohnmobilstellplatz

Es gibt direkt am Gestüt einen Parkplatz, auf dem man auch mit dem Wohnmobil übernachten darf. Dass man es hier mit noblem Pferdesport zu tun hat, merkt man am Übernachtungspreis von 22,90 Euro ohne jeglichen Service.

Hinzu kommt eine Servicegebühr, wenn man über die App bucht. Auch diese liegt im oberen Bereich der Gebühren. Wer diese umgehen möchte, kann sich direkt an der Rezeption des Hotels für die Nacht anmelden.

Hotels in Lipica

*Für die Suche nach einer passenden Unterkunft für Deinen Geldbeutel, empfehlen wir Dir trivago.deHier haben wir den besten Preisvergleich. Egal ob booking.com, check24 oder HSR. Ein Schnäppchen findet sich hier immer. 

Hier geht´s zu den Unterkünften.

beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Lipica ist der Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Landschaft besonders angenehm wirkt. Dann sind die Bedingungen oft ideal für einen entspannten Besuch ohne Sommerhitze.

Auch der Sommer lohnt sich, wenn ihr Führungen und Trainingstermine mitnehmen wollt. Im Winter ist es ruhiger, was wiederum seinen ganz eigenen Reiz hat, wenn man den Ort ohne großen Trubel erleben möchte. 

Tipps

Mobilität

Vor Ort seid ihr im Idealfall zu Fuß unterwegs, da Radfahren im Gestüt verboten ist.  Für die Umgebung ist ein Auto, Mietwagen oder das Fahrrad ein idealer Begleiter. 

häufig gestellt Fragen

Ja, auf jeden Fall. Das Gelände, die Geschichte und die ruhige Karstlandschaft machen den Besuch auch für Nicht-Pferdefans spannend. Wer Slowenien kennenlernen und verstehen möchte, der sollte dort gewesen sein. 

Für einen entspannten Besuch solltest du mindestens zwei bis drei Stunden einplanen, mit Führung oder Show eher mehr. Vor dem Gestüt gibt es einen kleinen Kinderspielplatz, wo sich der Nachwuchs austoben kann. 

Am bequemsten ist die Anreise mit dem Auto. Mit Bus und Bahn ist es zwar möglich, aber etwas umständlicher.

Ja, vor allem wegen der Pferde, der offenen Anlage und der entspannten Atmosphäre. Zumindest wenn das Kind keine Heu oder Pferdehaar Allgerie hat. 

Weblinks

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