Die Cameron Highlands sind eine bergige Gegend auf der zentralen Halbinsel Malaysias mit zahlreichen Teeplantagen inmitten des Dschungels. Dort ist das Klima angenehm kühl. Die Highlands sind der Inbegriff für Ruhe und Entspannung. Dabei liegen die Cameron Highlands zentral zwischen den Städten Ipoh und Kuala Lumpur.
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Aktualisiert am 20.04.2026
Cameron Highlands ist ein klassisches Urlaubsziel für Malaysier, daher ist es an Wochenenden und Feiertagen ziemlich voll.
Das Gebiet besteht aus 3 Hauptstädten: Tanah Rata, Brinchang und Ringlet (8 km durch eine Straße getrennt), wobei Tanah Rata die Größte und am weitesten entwickelte Stadt ist und deshalb oft von Backpackern und Besuchern als Ausgangspunkt für Touren genutzt wird.
Benannten sind die Cameron Highlands nach dem britischen Landvermesser William Cameron. Er entdeckte die Highlands bei einer Expedition im Jahre 1885.
In den Cameron Highlands lässt sich hauptsachlich die Natur genießen. Wandern und Ausflüge in die Teeplantagen sind möglich. Die Städte hat man recht schnell erkundet.
Insgesamt gibt es 14 „ausgeschilderte“ Wanderwege, die meisten beginnen in Tanah Rata. Die Wege sind mit unterschiedlicher Dauer und Schwierigkeit gekennzeichnet. Wobei die Ausschilderung nicht mit der Kennzeichnung in Europa mithalten kann. Von daher empfehlen wir immer eine geführte Tour. Jedes Hostel oder Hotel kann entsprechende Tour Anbieter vermitteln oder aber Auskunft über die Wegbeschaffenheit geben.
Ein paar Wanderungen mit entsprechenden GPS Tracks findet Ihr auf:
Es gibt insgesamt 4 Teeeplantagen. Die bekannteste ist wohl Boh Tea. Boh Tea ist rund 8 km südlich von Tanah Rata entfernt. Es gibt kostenlose Touren, eine Terrasse mit unschlagbarer Aussicht und natürlich einen Shop.
Durch die relativ niedrigen Temperaturen ist der Anbau von Erdbeeren in den Cameron Highlands möglich. Dazu passt der Song: „Haben andere Ihren Gott, habe ich Erdbeeren Kompott“ von Norbert Und Die Feiglinge.
Auf der Straße von Tanah Rata nach Brinchang gibt es einige Erdbeergewächshäuser. In der sogenannten „Pick up Farm“ kann am Ausgang nach Gewicht abgeholt und bezahlt werden. Erdbeermarmelade oder Erdbeerkuchen sind bei den Besuchern sehr beliebt.
Wer keine Angst oder Allergien auf Bienen hat, der kann auch die Bienenframen in den Cameron Highlands besuchen. Sie befinden sich an der Straße von Brinchang nach Gunang Brinchag Peak.
Tringkap Bee Farm ist diejenige, die uns empfohlen wurde, obwohl wir keine Zeit hatten, dorthin zu gehen. Es hat freien Eintritt.
Eine weitere Touristenattraktion, die wir in Cameron Highlands fanden, war ein Schmetterlingsfarm an einer Straße zu den Erdbeerfarmen. Tausende von Schmetterlingen flogen hier um uns herum. Der Eintritt kosten 7 RM.
Wer in den Cameron Highlands unterwegs ist, merkt schnell, dass diese Region weit mehr ist als nur Teeplantagen und kühle Bergluft. Die schönsten Wanderwege beginnen oft ganz unscheinbar in Tanah Rata oder Brinchang und führen dann hinein in eine Landschaft, die sich mit jedem Schritt verändert: erst vorbei an kleinen Häusern und Gärten, dann hinein in feuchten Dschungel, über rutschige Pfade und schließlich hinaus zu offenen Blicken über grüne Hügel und Teeplantagen. Besonders eindrucksvoll ist der Weg auf dem Trail No. 10, der mit seinem Wechsel aus Wald, Nebel und Panorama genau das zeigt, wofür die Highlands so geschätzt werden.
Auch kürzere Touren haben ihren Reiz. Der Weg zum Parit Waterfall oder zum Robinson Waterfall eignet sich wunderbar für alle, die nicht den ganzen Tag unterwegs sein möchten, aber trotzdem das typische Hochlandgefühl suchen. Hier spürt man schnell, wie ruhig die Region werden kann, wenn man sich ein Stück von den Hauptstraßen entfernt. Der Klang des Wassers, feuchtes Grün und die oft angenehm frische Luft machen selbst eine kleine Wanderung zu einem besonderen Erlebnis.
Richtig magisch wird es dort, wo der Mossy Forest beginnt. Der Wald wirkt wie aus einer anderen Welt: moosbewachsene Äste, dichte Nebelschwaden und ein beinahe verwunschener Charakter machen ihn zu einem der eindrucksvollsten Naturorte der Cameron Highlands. Wer etwas mehr Kondition mitbringt, kann sich auch an längere Routen wie den Weg Richtung Gunung Brinchang wagen, der mit mehr Höhe und mehr Naturbelohnung punktet. Gerade diese Mischung aus kleinen, gemütlichen Spaziergängen und anspruchsvolleren Berg- und Dschungeltrails macht die Cameron Highlands so reizvoll — und sorgt dafür, dass man hier nicht nur schaut, sondern die Landschaft wirklich erlebt.
Hier eine Übersicht der Wanderwege in den Cameron Highlands, inkl. entsprechendem GPS Tracks.
Der Bus ist eine der beliebtesten und günstigsten Möglichkeiten, in die Cameron Highlands zu gelangen. Besonders von Kuala Lumpur aus fahren regelmäßig Busse nach Tanah Rata, was die Anreise unkompliziert macht. Die Fahrt dauert in der Regel mehrere Stunden und endet in der Bergstraße, die dann noch durch die kurvige Hochlandlandschaft führt.
* Buchen kann man Busse über 12go.asia
Per Flugzeug reist man am ehesten über Kuala Lumpur an. Von dort geht es weiter mit Bus, Mietwagen oder organisiertem Transfer in die Highlands. Ein eigener Flughafen in den Cameron Highlands spielt für Reisende normalerweise keine Rolle, weshalb Kuala Lumpur der wichtigste Ankunftsort bleibt.
* Günstige Flüge findet Ihr bei
5vorFlug
Mit dem Auto sind die Cameron Highlands gut erreichbar, allerdings führt die letzte Strecke über kurvige Bergstraßen. Die Fahrt von Kuala Lumpur dauert meist etwa vier bis fünf Stunden, abhängig von Verkehr und Route. Wer mit dem Auto reist, sollte bedenken, dass die Serpentinen für einige Reisende anstrengend sein können, dafür aber landschaftlich sehr schön sind.
Die meisten Unterkünfte befinden sich in Tanah Rata, Brinchang und Ringlet. Dort reicht das Angebot von einfachen Hostels über Gästehäuser bis zu komfortablen Hotels und Resorts. Wer Ruhe sucht, sollte eher kleinere Unterkünfte wählen, während größere Häuser oft zentraler, aber auch belebter sind.
Die Temperaturen bewegen sich über das gesamte Jahr bei um 15 -25 Grad Celsius. Nacht können die Temperaturen auf bis zu 8 Grad absinken.
Auf Grund der Lage gibt es fast in jedem Monate Regentage. Die beste Reisezeit ist zwischen Januar und Februar. In diesen Monaten gibt es durchschnittlich nur 11 Regentage.
Vor Ort bewegt man sich meist mit Touren, Taxi, Fahrer oder zu Fuß innerhalb der Orte. Für Besucher ohne eigenes Fahrzeug sind organisierte Ausflüge sehr praktisch, weil viele Sehenswürdigkeiten verteilt liegen und nicht alles direkt erreichbar ist. Wer flexibel sein möchte, kann auch einen privaten Fahrer oder eine Mietwagenlösung nutzen, sollte aber die kurvigen Straßen bedenken.
Kulinarisch sind die Cameron Highlands vor allem für Steamboat, also Hotpot, bekannt. Dazu kommen einfache lokale Gerichte, Tee, frische Erdbeeren und Snacks aus der Region. Gerade abends passt ein heißes Essen gut zum kühleren Klima der Highlands, das sich deutlich von anderen Teilen Malaysias unterscheidet.