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Der Familienreiseblog
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Manakamana Temple

spiritueller Pilgerort

Der Manakamana-Tempel liegt im nepalesischen Distrikt Gorkha. Gewidmet ist der Tempel der Hindu-Göttin Bhagwati, einer Inkarnation von Parvati. 

Manakama bedeutet vom Namen her in etwa Herzenswunsch. Er leitet sich ab aus dem Namen „Mana“ für Herz und „Kamana“ für Wunsch.

Der Manakama Tempel befindet sich 12 km südlich der Provinzhauptstadt Gorkha und 140 km nördlich von der Hauptstadt Kathmandu, Nepals. Vom Tempel dr auf 1302 m Höhe liegt, ´hat man einen wundervollen Ausblick auf die Flusstäler vom Marsyangdi und Trisuli.

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Buddha am Manakama Tempel
Buddha am Manakama Tempel

Geschichte

Die Geschichte der Hindu Göttin Manakama geht auf die Zeit des Gorkha Königs Ram Shah im 17. Jahrhundert zurück.

Die mythische Geschichte der Manakamana-Göttin geht auf die Regierungszeit von König Ram Shah von Gorkha zurück. Die Frau des Königs erwachte jeden Abend und machte sich auf den Weg zu einem nahe gelegenen Hügel. Eines Abend fand der König das Bett seiner Gattin leer vor. Er beschloss den Schlaf vorzutäuschen und Ihr abends zu folgen.

Als er ihr Abends folgt gelang er an eine große Halle, welche von zwei massiven Löwen bewacht wurde. Im Inneren befand sich ein Saal mit verschiedenen Göttern und Göttinnen, die darauf warteten, dass die Königin das himmlische Treffen leitete. Für den König Ram Shah war diese Tatsache, das seine Königin von einer göttlicher Macht besessen war ein schwerer Schlag.

 

Manakama Tempel Glocken
Manakama Tempel Glocken

Am nächsten Tag Sprach Ram Shah mit seiner Ehefrau über alles, was er gesehen hatte. Kaum hatte er seine Entdeckung kundgetan, wurde Ram Shah zu Tode geschlagen. In der damaligen Zeit war es brauch, das die Ehefrau eines verstorbenen Mannes den sogenannten Sati begeht. Die Witwenverbrennung. Doch der persönliche Sekretär Lakhan Thapa Magar bat die Königin, die Praxis nicht fortzusetzen. Dem folgte die Königin nicht. Sie begann den Sati. Nicht aber ohne vorher dem Sekretär versprochen zu haben, dass sie zurückkehren würde.

Monate später hörte Thapa Magar von einem Stein, der von einem Bauern auf seinem Feld entdeckt wurde. Als der Stein beim Pflücken getroffen wurde, begann dieser zu Bluten. Für Thapa Magar war klar, dass dies nur eine Inkarnation der toten Königin sein konnte. An der Stelle wo er den Stein fand, baute er den heutigen Manakama Tempel auf.

Das Besondere bei dem Manakama Tempel ist, das dieser nicht von Priestern betreut wird, sondern ausschließlich von Nachkommen Lakhan Thapa Magar. Und dies bereits in der 17. Generation sind.

Besuch und Highlights

Ein Besuch der Manakamana Temple beginnt meist schon mit der Anreise. Für viele Reisende ist die Seilbahnfahrt ein Highlight für sich, da sie einen weiten Blick über das Tal und die umliegende Berglandschaft bietet. Oben angekommen, führt der Weg zunächst durch eine lebendige, von Pilgern und kleinen Verkaufsständen geprägte Umgebung, bevor der eigentliche Tempel erreicht wird.

Der Tempel selbst beeindruckt durch seine traditionelle pagodenartige Architektur und die spirituelle Atmosphäre im Innenhof. Besucher erleben dort Gebetsrituale, Opfergaben und das geschäftige Kommen und Gehen der Pilger. Wer nicht Hindu ist, darf den inneren Schrein in der Regel nicht betreten, kann sich aber auf dem Gelände und im Vorhof umsehen und die besondere Stimmung aufnehmen.

Sehr eindrucksvoll sind außerdem die kleinen Details rund um den Tempel: Glocken, Räucherstäbchen, Opfergaben, bunte Tücher und die vielen Zeichen gelebter Frömmigkeit. Gerade weil der Ort nicht nur touristisch, sondern vor allem religiös genutzt wird, wirkt er authentisch und lebendig. Ein Besuch lohnt sich besonders dann, wenn man sich Zeit nimmt und den Ort nicht nur anschaut, sondern bewusst auf sich wirken lässt.

Verhaltensregeln

Da die Manakamana Temple ein hochheiliger Ort ist, sollte sich der Besuch respektvoll und zurückhaltend gestalten. Angemessene Kleidung ist wichtig, daher sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Vor dem Betreten des Tempelbereichs werden die Schuhe ausgezogen, was unbedingt eingeplant werden sollte.

Auch beim Verhalten vor Ort gelten klare Regeln. Besucher sollten leise sein, die Pilger nicht behindern und religiöse Handlungen weder unterbrechen noch kommentieren. Fotografieren ist im inneren Heiligtum meist nicht erlaubt, und auch außerhalb ist Zurückhaltung sinnvoll, besonders wenn Gläubige gerade beten oder Opfer darbringen.

Wer den Ort mit Respekt betritt, erlebt ihn meist intensiver. Die Manakamana Temple ist kein Ort für Eile oder laute Selbstdarstellung, sondern ein Platz der Andacht und des Innehaltens. Genau das macht ihren besonderen Charakter aus.

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Tipps

Essen

Rund um die Manakamana Temple finden sich kleine Lokale und einfache Restaurants, die Reisenden und Pilgern eine Stärkung anbieten. Besonders beliebt sind einfache nepalesische Gerichte wie Dal Bhat, Momos oder süße Snacks wie Sel Roti. Je nach Saison gibt es auch frische Früchte und lokale Spezialitäten aus der Region.

Viele Besucher greifen zu einer einfachen Mahlzeit, bevor sie den Tempel oder die Umgebung weiter erkunden. Gerade vegetarische Gerichte sind hier verbreitet und passen gut zur spirituellen Atmosphäre des Ortes. Wer unterwegs eine Pause einlegt, kann oft auch frischen Tee oder einen Saft genießen.

Die Preise können je nach Lage etwas höher sein als in größeren Orten, doch dafür ist das Essen meist unkompliziert und auf Pilger und Tagesbesucher ausgerichtet. Besonders angenehm ist es, wenn man sich für ein kleines Lokal mit Blick auf die Umgebung entscheidet und so die Ruhe des Ortes noch etwas länger mitnimmt.

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