Pirelli wurde 1872 von Giovanni Battista Pirelli in Mailand gegründet. Aus der kleinen Gummiwarenfabrik entwickelte sich zügig ein Unternehmen, das sich auf allerlei Gummiprodukte spezialisierte.
Bereits 1873 entstand die erste Produktionsstätte in Mailand. In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen weiter und baute seine Fertigung in Richtung Gummibänder, technische Komponenten und später auch Alltagsprodukte aus. Diese frühe Phase legte den Grundstein für den späteren Wandel zum Reifenhersteller.
M;It dem Aufkommen des Fahrrades konzentrierte sich Pirelli zunehmend auf die entsprechenden Reifen. Schon 1894 stellte das Unternehmen Reifen für Velocipede her, also frühe Fahrräder. 1901 folgte dann der erste Reifen für Automobile, womit Pirelli den entscheidenden Schritt in Richtung Mobilitätsindustrie machte.
Schon früh begann Pirelli über Italien hinaus zu wachsen. Im frühen 20. Jahrhundert entstanden Werke in Spanien, England und Argentinien, später folgten weitere Standorte in Europa und Südamerika. Diese internationale Expansion machte Pirelli zu einem der ersten wirklich global aufgestellten italienischen Industrieunternehmen.
Ein wichtiger Meilenstein war die Börsennotierung 1922 an der Mailänder Börse. Dadurch wurde Pirelli noch stärker als bedeutendes Industrieunternehmen wahrgenommen und konnte seine weitere Entwicklung auf eine breitere finanzielle Basis stellen. In den 1920er-Jahren war das Unternehmen zudem bereits an internationalen Börsen präsent und damit früh auf dem Weg zum multinationalen Konzern.
Die Firmengeschichte von Pirelli zeigt den Weg von einer kleinen Mailänder Gummifabrik zu einem international bedeutenden Premiumkonzern. Entscheidend für diesen Erfolg waren frühe technische Kompetenz, konsequente Expansion, Innovationskraft und ein starkes Markenbewusstsein. Heute steht Pirelli sinnbildlich für italienische Industriegeschichte, globale Mobilität und hochwertige Reifenentwicklung.
Im Test der Pirelli P ZERO Race RS TLR Faltreifen für Rennrad. Einer der schnellsten Reifen am Markt.