
Roadtrip Baltikum & Polen – ein Jahr Elternzeit Reise
Ein Roadtrip durchs Baltikum. Eine beeindruckende Elternzeit Reise durch Estland, Letteland, Littauen und Polen.
Litauen – Von der Kurischen Nerhung, über Klaipeda, Kaunas und Vilnius, bietet das Land eine spannende Abwechslung.
Das Land ist dünn besiedelt, voller Geschichte, hat die längsten Sandstrände, eine dichte Waldlandschaft und die höchste Wanderdüne Europas. Wer Ruhe und Entspannung sucht, der ist in Litauen genau richtig.

Ein Roadtrip durchs Baltikum. Eine beeindruckende Elternzeit Reise durch Estland, Letteland, Littauen und Polen.
Ein Roadtrip von Tallinn, über Riga, die Kulturhauptstadt Kaunas und Vilnius, bis zur Hafenstadt Danzig. Eine Reise durch die Geschichte Europas.
Die Strecke zwischen Kaunas und Jurbarkas, entlang des Memel (lit. Nemunas) Flußes, diente bereits im Mittelalter als Handelsroute.
Vilnius, ist die Hauptstadt Litauens. Auf der einen Seite des Neris Flusses liegt die historische Altstadt, während auf der anderen Seite das moderne Vilnius entsteht.
Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens und liegt am Zusammenfluss der Flüsse Nemunas und Neris. Kaunas ist Kulturhauptstadt Europas 2022.
Die Hafenstadt Klaipeda hat in letzten 30 Jahren wohl mit Abstand den stärksten Wandel im Baltikum hingelegt. Früher noch ein unordentliches Hafengebiet, erstrahlt die Stadt zunehmend im neuen Glanz.
Haupstadt:
Vilnius
Währung:
Euro
Vorwahl:
+370
Zeitzone:
UTC +3
Kfz-Kennzeichen:
LT
Internet-TLD:
.lt
Litauen ist das bevölkerungsreichste der baltischen Länder. Auf einer Fläche von 65.000 Quadratkilometern leben etwa 2,9 Millionen Menschen.
Die Mehrheit der Einwohner sind Litauer und sprechen die Amtssprache des Landes, Litauisch. Rund 40% sprechen russisch. Ihre Wurzeln liegen nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern, der ehemaligen Sowjetunion waren.
PKW: über die Via Baltica welche durch Polen, Estland und Lettland führt gelangt man auch gut nach Litauen. Die Einreise ist über alle Nachbarländer möglich. Reist man über Weissrussland ein, so benötigt man ein Transitvisum.
Schiff: Es gibt zwei Fährverbindungen zwischen Deutschlan dund Litauen (Kiel – Klaipeda/ Saßnitz – Klaipeda). Es gibt auch eine Fährverbindung über Schweden, Norwegen und Dänemark. Mehr dazu hier www
Bahn: die Anreise per Bahn ist aus allen Nachbarländern möglich.
Litauen entwickelt sich zunehmend zu einem attraktiven Reiseziel für Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen. Besonders in den größeren Städten wie Vilnius, Kaunas und Klaipėda wurde in den letzten Jahren viel dafür getan, öffentliche Räume, Verkehrsmittel und touristische Angebote zugänglicher zu gestalten.
Die Hauptstadt Vilnius verbindet historische Atmosphäre mit moderner Infrastruktur. Viele Sehenswürdigkeiten der Altstadt – die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört – sind inzwischen besser zugänglich. Breitere Gehwege, abgesenkte Bordsteine und barrierefreie Eingänge erleichtern die Fortbewegung. Auch Museen und kulturelle Einrichtungen achten immer stärker auf inklusive Angebote, zum Beispiel mit Aufzügen, Rampen oder Audioguides.
Der öffentliche Nahverkehr in den größeren Städten ist ebenfalls zunehmend barrierefrei. Moderne Busse verfügen häufig über niedrige Einstiege und Rampen für Rollstühle oder Kinderwagen. Zusätzlich bieten viele Hotels und Restaurants barrierefreie Zimmer, Zugänge und Sanitäranlagen an. Es lohnt sich dennoch, Unterkünfte im Voraus zu prüfen oder direkt anzufragen, um sicherzugehen, dass die individuellen Bedürfnisse erfüllt werden.
Wer gut plant und sich vorab informiert, kann das Land mit seinen historischen Städten, gastfreundlichen Menschen und vielfältigen Landschaften bequem und entspannt entdecken.
Mit gewissen Einschränkungen ist Litauen ein ganzjähriges Reiseziel.
Der Sommer beginnt im Mai, und die beste Zeit, um die Städte und anderen Sehenswürdigkeiten des Landes kennenzulernen, ist von Mai bis Ende September.
Wer an die Küste möchte dem empfehlen wir die Monate Juni bis Ende August. Es sei den, man möchte Bernstein suchen. Wer das vorhat, sollte bereits im April an die Ostsee fahren. Bei einer Wassertemperatur von 4 Grad und nach stürmischem Wetter, hat man die besten Chancen, Bernstein zu finden.
Aber auch im Winter lädt Litauen, gerade an der russischen Grenze, zum Wintersport ein.
Wer in Litauen einkaufen geht, erlebt eine spannende Mischung aus modernen Einkaufszentren und traditionellen Märkten mit ganz eigenem Charme. In Städten wie Vilnius, Kaunas und Klaipėda bieten große Shoppingcenter alles, was das Herz begehrt – von internationalen Marken und Designerläden bis hin zu lokalen Boutiquen, die Mode und Handwerk aus der Region präsentieren. Beliebt sind etwa das Akropolis in Vilnius oder das Mega in Kaunas, beide mit einer beeindruckenden Auswahl an Geschäften, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten.
Doch das eigentliche Einkaufserlebnis findet oft außerhalb der Malls statt: auf den traditionellen Märkten. Der Hales-Markt in Vilnius ist ein echtes Highlight. Zwischen Gewürzen, frischem Obst, Käse und handgefertigten Souvenirs spürt man hier den authentischen litauischen Alltag. Auch kleinere Wochenmärkte in ländlichen Regionen lohnen sich – dort entdeckt man regionale Spezialitäten wie Honig, Brot oder Bernsteinschmuck, das „Gold der Ostsee“.
Litauen hat seine Energiepolitik in den letzten Jahren stark umgebaut und setzt heute deutlich auf erneuerbare Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Besonders der Anteil der Erneuerbaren an der heimischen Stromerzeugung ist stark gestiegen und macht inzwischen einen Großteil des Strommixes aus. Für Reisende bedeutet das: Wer in Litauen unterwegs ist, nutzt in vielen Fällen Strom, der aus klimafreundlicher Erzeugung stammt.
In Litauen beträgt die Netzspannung 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Steckdosen entsprechen in der Regel dem in Deutschland üblichen Standard (Typ F, 230 Volt), sodass Reisende meist keine Adapter benötigen – ein Pluspunkt für alle, die mit Laptop, Kamera und Smartphone unterwegs sind.
Die litauische Küche ist wie das Land selbst: rustikal, reichhaltig und tief verwurzelt in der Tradition. Nationalgericht sind die Cepelinai – große, zeppelinförmige Kartoffelklöße, gefüllt mit Hackfleisch, Quark oder Pilzen und serviert mit saurer Sahne sowie knusprigem Speck. Diese deftig-sättigenden Portionen sind typisch und machen schon eine Vorspeise oft zum vollen Mahl.
Kartoffeln, Fleisch (vor allem Schwein), Pilze, Käse und frisches Roggenbrot dominieren den Teller – oft mit Suppen zu jeder Mahlzeit, sogar zum Frühstück. Besonders beliebt ist Pilzsuppe in einem ausgehöhlten Brotlaib, die mit ihrem cremigen Aroma und dem einweichenden Brot ein echtes Highlight darstellt. Vegetarische Varianten von Cepelinai oder Suppen sorgen für Abwechslung, und regionale Spezialitäten wie Beeren, Honig oder Bernsteinschnaps runden das Erlebnis ab.
Wer Litauen besucht, sollte die deftige Vielfalt probieren: Sie stärkt nicht nur den Körper, sondern verbindet mit der litauischen Gastfreundschaft.
In Litauen gilt wie in vielen anderen Länder Europas die die DSGVO.
Litauen folgt seit 31. Dezember 2020 der EU-Drohnenverordnung (EASA-Regeln), die für alle EU-Länder gilt. Ergänzt werden diese durch nationale Besonderheiten, die Piloten beachten müssen.
Registrierungspflicht: Erforderlich für Drohnen ab 250 g Gewicht oder mit Kamera/Sensoren für personenbezogene Daten. Die Registrierungsnummer muss sichtbar auf der Drohne angebracht sein.
Fluglizenz: Ab 250 g oder Kamera nötig; EU-weit anerkannt. Mindestalter: 16 Jahre.
Registrierung erfolgt online beim Wohnsitzland (z. B. Deutschland), gilt länderübergreifend.
Die medizinische Versorgung in Litauen entspricht in den Großstädten wie Vilnius, Kaunas, Klaipėda, Panevėžys und Šiauliai weitgehend deutschen Standards, wo Kliniken und Notdienste gut ausgestattet sind. Außerhalb dieser Zentren kann die Qualität jedoch abnehmen, weshalb Touristen eine ergänzende Auslandsreisekrankenversicherung abschließen sollten, die auch Rückholkosten übernimmt.
Als EU-Bürger können Deutsche mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) Leistungen nach litauischem Recht in Anspruch nehmen – von der Krankenkasse vorab beantragen. Diese deckt notwendige Behandlungen ab, doch Privatärzte stellen oft Rechnungen, die erst rückerstattet werden; staatliche Kliniken sind kostenärmer, erfordern aber ggf. eine Überweisung. Notrufe laufen über 112, mit englischsprachigem Service.
Die Hauptstraßen sind größtenteils in gutem Zustand und werden laufend saniert. Da auf dem Land viel Verkehr herrscht, nutzen sich die Straßen ab und werden schnell ausgefahren. Auf Landstraßen kann der Straßenbelag schnell zu einer löchrigen Hindernis Fahrt werden.
Laut dem Bericht des Weltwirtschaftsforums aus dem Jahr 2019 belegte das Straßenniveau in Litauen den 38. Platz (im Vergleich zu 141 Ländern der Welt). Lettlands Straßensystem belegte den 96. Platz und Estlands Rang 41 (Finnlands Platz 19).
Es verschiedene Fährverbindungen von Deutschland aus in Baltikum. Eine davon geht mit Stenaline von *Travemünde – Liepaja.
Litauen und insbesondere Kaunas oder Vilnius sind mit dem Bus von Tallinn, Pärnu, Riga, Berlin und Warschau aus leicht zu erreichen.
Mit der Bahn durch Litauen zu reisen ist kein Problem. Die größeren Städte sind gut mit einander vernetzt.
Da sich aber viele Transporte auf den Bus konzentrieren, ist das Bahnnetz nicht mit dem anderer Länder vergleichbar.
So gibt es der Zeit keine Direkten Verbindungen zwischen Polen und Lettland.
Solche Strecken befinden sich aber in der Planung bzw. bereits im Bau.
| Notfall | Nummern |
|---|---|
| Allgemein | 112 (EU-Standard) |
| Polizei | 112 oder 01 |
| Rettungsdienst | 112 oder 03 |
| Feuerwehr | 112 oder 02 |
Litauen ist ein echtes Juwel für Familienreisen – kinderfreundlich, sicher und mit viel Platz für Spiel und Entdecken. Die flachen Landschaften, kurzen Distanzen und entspannte Atmosphäre machen es ideal für Eltern mit Kleinkindern oder Schulkindern.
Vilnius und Kaunas: Spielplätze in Parks wie dem Vingis-Park, interaktive Museen (z. B. das MO Museum mit Kindertouren) und barrierefreie Altstädte laden zu Spaziergängen ein. Viele Cafés bieten Hochstühle und Kindermenüs.
Naturparadiese: Die Kurische Nehrung mit Sanddünen und Stränden ist perfekt für Sandburgen bauen; Nationalparks wie Aukštaitija haben leichte Wanderwege, Picknickplätze und Bootsfahrten auf türkisfarbenen Seen.
Öffentlicher Nahverkehr (Busse mit Rampen) und Mietwagen mit Kindersitzen sind günstig und flexibel. Unterkünfte wie Family-Hotels oder Ferienwohnungen sind weit verbreitet, oft mit Spielbereichen. Essen ist kinderfreundlich: Cepelinai (Kartoffelklöße) und Suppen in Brotlaib sind Spaß zum Teilen.
Religion in Litauen: Spirituelle Highlights für Touristen
Litauen ist eines der katholischsten Länder Europas – rund 74–79% der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an, was das Land zu einem Mekka für kirchliche Architektur und Feste macht.
Litauen ist ein Land, in dem es sehr wenig Kriminalität gibt und in dem diejenigen, die auf ihre Wertsachen aufpassen, kaum etwas Negatives erleben werden. Es gibt nicht die Notwendigkeit besonderen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen zu müssen. Gerade für Familien ist Litauen ein sicheres Reiseland, sind die Litauer doch sehr kinderfreundlich.
Litauen bietet eine breite Palette an Unterkünften, von luxuriösen Hotels in den Städten bis hin zu naturnahen Wohnmobilstellplätzen – ideal für Touristen, die Flexibilität und Komfort suchen. Preise sind günstiger als in Westeuropa: In Vilnius oder Kaunas finden Sie Zimmer ab 30–50 € pro Nacht, je nach Saison.
Hotels: In Vilnius punkten Top-Adressen wie das Radisson Blu Lietuva oder Artis Centrum Hotels mit zentraler Lage, Wellness und Familienzimmern; in Kaunas empfehlen sich das Ibis Kaunas Centre oder Radisson Hotel Kaunas für moderne Ausstattung nahe der Altstadt.
Ferienwohnungen und Hostels: Günstig und familienfreundlich, z. B. über Booking.com, mit Selbstversorgung in der UNESCO-Altstadt.
Wohnmobilstellplätze: Beliebt an der Ostseeküste (Kurische Nehrung) oder Nationalparks wie Aukštaitija; Plätze mit Strom, Wasser und Sanitär ab 15–25 €, oft mit toller See- oder Waldlage.
Die baltischen Länder sind sehr liberale, wenn es um das Thema Camping geht. Das Freistehen ist, wie in anderen europäischen Ländern auch eine Grauzone.
In der Regel wird es toleriert. Verboten ist es ausdrücklich in Schutzgebieten, an Dünen oder in der Nähe von militärischem Gebiet.
Gehe mit Bedacht um und hinterlasse einen Ort immer so, wie Du ihn vorgefunden hast. Die Campingplätze sind in Litauen sind recht gut ausgestattet. Zwar nicht über all mit dem Standard, wie in Skandinavien oder Deutschland. Verstecken müssen sich die Plätze aber dennoch nicht.
Viele Campingplätze verfügen über modern ausgestattete Sanitäranlagen, Küchen, Wäschereien, Trockner, kleine Geschäfte, Cafés, Tennisplätze, Schwimmbäder und Kinderspielplätze. Preislich muss man mit um die 20,-€ für einen Stellplatz rechnen.